Bill Gates: "Pandemie wird für reiche Länder Ende 2021 vorbei sein"
Bill Gates hat große Teile des Jahres 2020 bzw. der öffentlichen Auftritte in dieser Zeit damit verbracht, vor der Corona-Pandemie zu warnen und sich für strikte Maßnahmen zu deren Bekämpfung auszusprechen. Nun hat der 65-Jährige (vorsichtig) gute Nachrichten im Gepäck.
Der Co-Gründer und langjährige Chef von Microsoft hat im Vorjahr 2020 keine Gelegenheit ausgelassen, Politik und Öffentlichkeit zu ermahnen, die Bedrohung durch Corona ernst zu nehmen und Covid-19 konsequent zu bekämpfen. Mittlerweile sind die Impfungen in den meisten Ländern angelaufen und dadurch rückt auch ein Ende der Pandemie langsam in Sicht.
Darauf wurde nun auch Bill Gates in einem Interview angesprochen und er gab gegenüber Wired auch Auskunft, wann wir seiner Meinung nach mit einer Normalisierung der Situation rechnen können. Dazu gibt es allerdings laut Gates zwei Antworten, nämlich ob man in einem reichen oder armen Land lebt.
Grundsätzlich zeigte sich Gates optimistisch: "Man muss zugeben, dass ein wirtschaftlicher Schaden in Höhe von Billionen von Dollar entstanden ist und eine Menge Schulden gemacht wurden, aber die Innovations-Pipeline für die Skalierung von Diagnostika sowie neuer Therapeutika und Impfstoffe ist wirklich beeindruckend", sagte Gates. "Und das gibt mir das Gefühl, dass wir für die reiche Welt im Großen und Ganzen in der Lage sein sollten, diese Sache bis Ende 2021 zu beenden, und für die Welt als Ganzes bis Ende 2022."
Die Welt wird also noch lange brauchen, um sich komplett von der Pandemie zu erholen: "Es wird noch Jahre darüber hinaus dauern, bis wir wieder dort sind, wo wir zu Beginn des Jahres 2020 waren. Es ist nicht der Erste oder Zweite Weltkrieg, aber es liegt als negativer Schock für das System in dieser Größenordnung." Infografik: Bill Gates - Das Leben des Microsoft-Gründers
Darauf wurde nun auch Bill Gates in einem Interview angesprochen und er gab gegenüber Wired auch Auskunft, wann wir seiner Meinung nach mit einer Normalisierung der Situation rechnen können. Dazu gibt es allerdings laut Gates zwei Antworten, nämlich ob man in einem reichen oder armen Land lebt.
Grundsätzlich zeigte sich Gates optimistisch: "Man muss zugeben, dass ein wirtschaftlicher Schaden in Höhe von Billionen von Dollar entstanden ist und eine Menge Schulden gemacht wurden, aber die Innovations-Pipeline für die Skalierung von Diagnostika sowie neuer Therapeutika und Impfstoffe ist wirklich beeindruckend", sagte Gates. "Und das gibt mir das Gefühl, dass wir für die reiche Welt im Großen und Ganzen in der Lage sein sollten, diese Sache bis Ende 2021 zu beenden, und für die Welt als Ganzes bis Ende 2022."
Gewaltiger Schaden
Das Ende der Pandemie ist also in Sicht, doch die Bemühungen gegen Sars-CoV-2 werden auch andere teils schwerwiegende Spätfolgen haben: "Wenn wir das - wann auch immer - schaffen, werden wir viele Jahre in Bezug auf Malaria, Polio und HIV sowie der Verschuldung von Ländern aller Größenordnungen und Instabilität verloren haben."Die Welt wird also noch lange brauchen, um sich komplett von der Pandemie zu erholen: "Es wird noch Jahre darüber hinaus dauern, bis wir wieder dort sind, wo wir zu Beginn des Jahres 2020 waren. Es ist nicht der Erste oder Zweite Weltkrieg, aber es liegt als negativer Schock für das System in dieser Größenordnung." Infografik: Bill Gates - Das Leben des Microsoft-Gründers
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