Intel stellt die schnellen Optane-Speicher für PC-Nutzer jetzt ein
Wer für bestimmte Anwendungen in seinem Arbeitsplatz-Rechner einen besonders schnellen Speicher benötigt, wird von Intel im Regen stehen gelassen. Das Unternehmen stellt seine Optane-Serie jetzt nämlich in weiten Teilen ein.
Das dürfte für die Nutzer der Produkte aus dem Bereich einigermaßen überraschend kommen. Immerhin beruhen die Optane-Speicher auf der 3D Xpoint-Technologie, die bei nichtflüchtigen Speicherchips ähnliche Geschwindigkeiten wie bei RAM-Bausteinen hervorbringt. Reine Speichermedien aus diesen Elementen sind damit noch einmal deutlich schneller als eine SSD.
Wie Intel nun mitteilte, werden die Produkte der Serien 900P und 905P nicht mehr länger in nennenswerten Stückzahlen geliefert, es erfolgt also nur noch der Abverkauf einiger Produkte, die man noch auf Lager hat. Für den Consumer-Bereich wird es dann zukünftig keine reinen Optane-Produkte mehr geben. Und für den Einsatz in Desktop-Systemen fallen auch die bisher noch verfügbaren Hybrid-Produkte in Form der Optane Memory M10 weg.
Was Intel genau zu diesem Schritt bewogen hat, ist unklar. Wahrscheinlich spielt es eine Rolle, dass die Nachfrage nach den schnellen Speichern doch weiterhin eine Nischen-Sache ist. Allgemein arbeitet man bei dem Unternehmen derzeit daran, erst einmal wieder in den Kernbereichen auf einen geraden Kurs zu kommen, so dass solch ein Nebenschauplatz in der Produktlinie eher eine Ablenkung darstellt.
Wie Intel nun mitteilte, werden die Produkte der Serien 900P und 905P nicht mehr länger in nennenswerten Stückzahlen geliefert, es erfolgt also nur noch der Abverkauf einiger Produkte, die man noch auf Lager hat. Für den Consumer-Bereich wird es dann zukünftig keine reinen Optane-Produkte mehr geben. Und für den Einsatz in Desktop-Systemen fallen auch die bisher noch verfügbaren Hybrid-Produkte in Form der Optane Memory M10 weg.
Nur noch Hybrid für Notebooks
Einzig die Intel Optane Memory H20, die im Frühjahr neu auf den Markt kommen soll, wird es zukünftig noch geben - zumindest im Consumer-Bereich. Dabei handelt es sich um ein Hybrid-Modell für M.2-Schnittstellen, das in Notebooks zum Einsatz kommen soll. Die 3D Xpoint-Chips übernehmen hier die Funktion eines Cache-Systems für die übrige SSD, das den Speicher beschleunigt, aber nicht das gleiche Leistungs-Niveau bietet wie eine reine Optane-Lösung. Das neue Produkt arbeitet nach Hersteller-Angaben auch ausschließlich mit den Core U-Prozessoren aus eigenem Hause zusammen.Was Intel genau zu diesem Schritt bewogen hat, ist unklar. Wahrscheinlich spielt es eine Rolle, dass die Nachfrage nach den schnellen Speichern doch weiterhin eine Nischen-Sache ist. Allgemein arbeitet man bei dem Unternehmen derzeit daran, erst einmal wieder in den Kernbereichen auf einen geraden Kurs zu kommen, so dass solch ein Nebenschauplatz in der Produktlinie eher eine Ablenkung darstellt.
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