MGM peilt Verkauf an: Netflix oder Apple - wer schlägt zu
In der Gerüchteküche brodelt es: MGM Holdings, der Eigner des MGM-Filmstudios und Inhaber zahlreicher Filmrechte, erwägt einen Verkauf. Dabei wird nun spekuliert, wer zuschlagen wird - Netflix oder Apple sind heiße Kandidaten.
MGM steht hinter vorgehaltener Hand zum Verkauf. Entsprechende Pläne sind nicht unbedingt neu, aber in diesem durch Corona noch größeren Krisenjahr für die Filmbranche könnte MGM auch von seinen hohen Preisvorstellungen abrücken. Das geht aus einem Bericht des Wall Street Journals hervor.
MGM gehören die Rechte an Publikumsmagneten wie "Rocky", "Der Hobbit", "The Handmaid's Tale" und "Vikings". Allesamt sind diese Rechte äußerst attraktiv für Streaminganbieter wie Netflix und Apple.
Das Unternehmen soll einen Marktwert von rund 5,5 Milliarden Dollar haben. Das Studio hat in den letzten Jahren zu verschiedenen Zeitpunkten einen Verkauf in Erwägung gezogen, aber potenzielle Interessenten haben sich bisher vor dem von MGM geforderten Preis gesträubt, so das Wall Street Journal. MGMs größter Anteilseigner, der New Yorker Hedge-Fonds Anchorage Capital Group, ist in den letzten Jahren erheblich unter Druck geraten und will laut der Gerüchteküche MGM nun schnellstmöglich loswerden.
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Die Filmrechte sind attraktiv
Aber von vorne. Die MGM Holdings hat laut dem Bericht des Wall Street Journals nun ein Unternehmen beauftragt, welches Käufer finden und die ersten Verhandlungen leiten soll. Zu MGM Holdings gehören so attraktive "Filetstücke" wie das gleichnamige MGM-Filmstudio und damit das "James Bond"-Franchise. Dazu kommen zusätzlich etliche Rechte an Filmen und Serien. Die Rede ist dabei von über 4.000 Kinofilmen und rund 17.000 Stunden TV-Serien.MGM gehören die Rechte an Publikumsmagneten wie "Rocky", "Der Hobbit", "The Handmaid's Tale" und "Vikings". Allesamt sind diese Rechte äußerst attraktiv für Streaminganbieter wie Netflix und Apple.
Das Unternehmen soll einen Marktwert von rund 5,5 Milliarden Dollar haben. Das Studio hat in den letzten Jahren zu verschiedenen Zeitpunkten einen Verkauf in Erwägung gezogen, aber potenzielle Interessenten haben sich bisher vor dem von MGM geforderten Preis gesträubt, so das Wall Street Journal. MGMs größter Anteilseigner, der New Yorker Hedge-Fonds Anchorage Capital Group, ist in den letzten Jahren erheblich unter Druck geraten und will laut der Gerüchteküche MGM nun schnellstmöglich loswerden.
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