Alle E-Autos an den Supercharger:
Tesla wäre offen für Öffnung
Um E-Autos schnell laden zu können braucht es aktuell entsprechend ausgerüstete Ladestationen. Tesla ist hier mit seinen Superchargern einer der Vorreiter. Jetzt deutet Elon Musk erneut an, dass man das Netzwerk an Schnellladestationen für andere Fahrzeuge öffnen werde.
Jetzt hat sich der Konzern-Chef Elon Musk auf Twitter einmal mehr zu der Idee geäußert, dass andere Anbieter den Ladestandard in ihre Modelle integrieren könnte. Der bekannte Tech-Youtuber Marques Brownlee (MKBHD) an Musk: "Ernsthafte Frage: Warum nehmen nicht mehr Elektroautohersteller das Angebot von Tesla an, das Supercharging-Netzwerk zu nutzen? Inkompatible Technik? Versteckte Gebühren? Stolz? Es muss doch einen guten Grund geben."
Infografik: Eine Million E-Autos bis 2022?
Musk selber gibt hier nur eine recht kurze Antwort, die aber unmissverständlich klarmacht, dass sich Tesla durchaus offen gegenüber anderen Anbietern zeigt, die das Ladenetzwerk des Unternehmens mit nutzen wollen. "Das tun sie, auch wenn es eher unauffällig ist. Tesla Supercharger werden auch für andere Elektroautos zugänglich gemacht", so die knappe Antwort von Musk.
Der Supercharger könnte bald auch andere Modelle mit Ladung versorgen
Für die weite Verbreitung von Elektroautos gibt es sehr viele Probleme zu überwinden, eines ist dabei definitiv klar: Ohne ein lückenloses Ladenetzwerk werden Elektroautos von vielen nicht als vollwertiger Ersatz für Verbrenner anerkannt - selbst wenn das eigene Bewegungsprofil gar keine solche Abdeckung erfordert. Für die Ladestationen selbst ist dann noch ein anderer Faktor entscheidend: Wie schnell kann das Auto geladen werden? Teslas Antwort auf diese Frage ist Supercharger.
Musk selber gibt hier nur eine recht kurze Antwort, die aber unmissverständlich klarmacht, dass sich Tesla durchaus offen gegenüber anderen Anbietern zeigt, die das Ladenetzwerk des Unternehmens mit nutzen wollen. "Das tun sie, auch wenn es eher unauffällig ist. Tesla Supercharger werden auch für andere Elektroautos zugänglich gemacht", so die knappe Antwort von Musk.
Viele gute Gegenargumente
Aus der Netzgemeinde schlagen dem Tesla-Chef dann auch viele Gegenargumente entgegen. Tesla-Besitzer empören sich, dass andere Modelle mit langsamerer Ladezeit die Ladesäulen besetzen könnten. Andere sehen für Hersteller, die sich dem Supercharger öffnen, Nachteile, schließlich könne Tesla so alleine wertvolle Daten über Ladezyklen gewinnen. Bis es wirklich dazu kommt, dass andere Elektroautos den Supercharger nutzen, wird es noch viele Details zu klären geben.
Thema:
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