Google-Friedhof wächst weiter - Android Things stirbt vor der Geburt
Es ist inzwischen alles andere als eine Seltenheit, dass Google mit großen Hoffnungen Projekte startet - und diese dann mangels Erfolg kleinlaut wieder einstellt. Jetzt wird ein größeres Produkt aber schon abgeschrieben, bevor es einen Release gab.
Wie das Unternehmen mitteilte, werde die Weiterentwicklung von Android Things eingestellt. Dabei handelt es sich um eine sehr schlanke Variante der Android-Plattform, die eigentlich in Smart Home-Systemen und anderen Geräten mit schwacher Hardware-Ausstattung zum Einsatz kommen sollte. Etwas bekannter dürfte noch der anfangs genutzte Name Brillo sein.
Das Projekt hatte Google im Jahr 2015 angeschoben. Ein Jahr später war noch nicht viel passiert, es gab aber erst einmal einen Neustart. Im Zuge dessen wurde die Plattform auch in Android Things umbenannt. Dadurch sollte der Bezug und die Abstammung des Systems klarer werden und Entwicklern, die sich mit Android bereits auskennen, weniger gedachte Hürden in den Weg legen.
Google hat daher nun einen Ausstieg aus dem Projekt begonnen. Ab dem 5. Januar 2021 sollen nur noch die wenigen, bereits bestehenden kommerziellen Projekte Updates an ihre Geräte ausliefern können. Ein Jahr später wird die dafür eingesetzte Android Things Console komplett abgeschaltet und die bestehenden Projekte gelöscht, hieß es. Das dürfte auf Verbraucher allerdings keine Auswirkungen haben, da im Grunde keine Geräte mit der Plattform auf dem Markt sind.
Siehe auch: Brillo & Weave: Googles Lösungen rund um das Internet der Dinge
Das Projekt hatte Google im Jahr 2015 angeschoben. Ein Jahr später war noch nicht viel passiert, es gab aber erst einmal einen Neustart. Im Zuge dessen wurde die Plattform auch in Android Things umbenannt. Dadurch sollte der Bezug und die Abstammung des Systems klarer werden und Entwicklern, die sich mit Android bereits auskennen, weniger gedachte Hürden in den Weg legen.
In einem Jahr ist Schluss
Allerdings blieb das Interesse bei den Herstellern von Smart Home-Hardware verhalten. Diese setzen in der Regel auf vorgefertigte Linux-Systeme, so dass nicht unbedingt Bedarf an einer Android-Variante Googles besteht. Auch eine stärkere Konzentration des Herstellers auf Smart Displays - für die ja ohnehin noch die TV-Version der Plattform verfügbar ist - und Smart Speaker brachten nicht den erhofften Erfolg.Google hat daher nun einen Ausstieg aus dem Projekt begonnen. Ab dem 5. Januar 2021 sollen nur noch die wenigen, bereits bestehenden kommerziellen Projekte Updates an ihre Geräte ausliefern können. Ein Jahr später wird die dafür eingesetzte Android Things Console komplett abgeschaltet und die bestehenden Projekte gelöscht, hieß es. Das dürfte auf Verbraucher allerdings keine Auswirkungen haben, da im Grunde keine Geräte mit der Plattform auf dem Markt sind.
Siehe auch: Brillo & Weave: Googles Lösungen rund um das Internet der Dinge
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