Bruchlandung: Uber scheitert am Traum von Roboter- und Flug-Taxis
Uber wollte hoch hinaus und neben Roboter- auch Flugtaxis zur Normalität machen, jetzt sind die Milliardenprojekte auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Entwicklung und Logistik sind sogar für die reichen Kriegskassen zu teuer, alle Bemühungen werden eingestellt.
Wie die New York Times berichtet, hat Uber deshalb einen radikalen Schnitt vollzogen. Am Montag wurde die gesamte Entwicklungsabteilung für autonomes Fahren an das bisher konkurrierende Silicon-Valley-Start-up Aurora abgetreten. Kurz darauf erfolgte dann auch der konsequente Schritt in Sachen Flug-Taxis. Die Uber-Abteilung Elevate, unter deren Dach bisher Technik und Logistikkonzepte für Flug-Taxis entwickelt wurde, geht an den US-amerikanischen Flugtechnik-Entwickler Joby.
Uber kann sich Roboter- und Flug-Taxi-Träume nicht mehr leisten
Uber macht kontinuierlich Milliardenverluste, stand aber bisher wegen der Aussicht auf ein blühendes globales Geschäft mit Fahrvermittlungen bei risikofreudigen Investoren durchaus gut da. Das machte es dem Unternehmen möglich, auch sehr ambitionierte Zukunfts-Projekte wie die Entwicklung von selbstfahrenden Autos und sogar einer Flugtaxi-Flotte zu verfolgen. Jetzt wird der Druck aber immer größer, allzu große Geldfresser aus den Büchern zu verbannen und zumindest die Perspektive auf Rendite zu schaffen.Wie die New York Times berichtet, hat Uber deshalb einen radikalen Schnitt vollzogen. Am Montag wurde die gesamte Entwicklungsabteilung für autonomes Fahren an das bisher konkurrierende Silicon-Valley-Start-up Aurora abgetreten. Kurz darauf erfolgte dann auch der konsequente Schritt in Sachen Flug-Taxis. Die Uber-Abteilung Elevate, unter deren Dach bisher Technik und Logistikkonzepte für Flug-Taxis entwickelt wurde, geht an den US-amerikanischen Flugtechnik-Entwickler Joby.
Keine ambitionierten Zukunfts-Projekte
Jetzt wird es sehr interessant sein zu sehen, wie Uber vor allem mit dem Imageverlust als Innovationsträger der Branche umgehen kann. Das ist auch dem CEO Dara Khosrowshahi sehr bewusst: "Ich weiß, dass es Fragen darüber gibt, ob Uber noch 'große, mutige Wetten' offen hat", so Khosrowshahi in einer E-Mail an die Mitarbeiter des Unternehmens, die der New York Times vorliegt. "Ich verstehe diese Frage, aber ich glaube, dass sie die große, mutige Wette direkt vor uns nicht beachtet: die unangefochtene globale Führungsposition in den Bereichen Mobilität und Lieferung zu erreichen."
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