Berüchtigte Piraterie-Seiten:
Kritik an Warnliste, ist eher Gratiswerbung
Das Office of the United States Trade Representative ist für die internationale Handelspolitik der USA zuständig und zu dieser Aufgabe gehört auch die Beobachtung von illegalen Märkten. Dazu wird eine Liste mit den größten Übeltätern veröffentlicht, doch die gerät nun in die Kritik.
Das Amt des Handelsbeauftragten der Vereinigten Staaten (USTR) veröffentlicht alljährlich eine Liste mit den größten Piraterie-Seiten bzw. -Bedrohungen des Internets. Diese wird von den Urheberrechtsorganisationen und Lobbygruppen erstellt und ans Außenhandelsamt übermittelt.
Diese Übersichten landen dann in der alljährlichen Übersicht berüchtigter Märkte und in dieser sind Seiten wie The Pirate Bay, Fmovies und Rapidgator Stammgäste, wie das Filesharing-Blog TorrentFreak berichtet. Das Ziel dieser Liste ist es, mit dem Finger auf bestimmte Angebote zu zeigen. Damit will man Regierungen und Behörden unter Druck setzen, um gegen die im Ausland sitzenden Dienste vorzugehen.
Dabei gibt es immer wieder viele Diskussionen, wer auf dieser Liste landen soll. So gibt es etwa Debatten, ob YouTube-Download-Tools aufgenommen werden sollen, es gibt schier unzählige Angebote, die in einem recht breiten Graubereich arbeiten.
Dabei argumentiert Zhou, dass Piraterie-Angebote heutzutage kaum noch aus idealistischen Gründen, sondern von Unternehmen betrieben werden, die ein legales Risiko in Kauf nehmen, um davon zu profitieren. Es bestehe auch ein immer stärkerer Konkurrenzkampf zwischen den jeweiligen Angeboten. Sie haben aber nur eingeschränkte Möglichkeiten für Werbung und hier erweist das USTR den illegalen Seiten einen riesigen Gefallen, denn das Auftauchen auf der Liste der US-Behörde ist eine Art Auszeichnung für diese Anbieter.
Diese Übersichten landen dann in der alljährlichen Übersicht berüchtigter Märkte und in dieser sind Seiten wie The Pirate Bay, Fmovies und Rapidgator Stammgäste, wie das Filesharing-Blog TorrentFreak berichtet. Das Ziel dieser Liste ist es, mit dem Finger auf bestimmte Angebote zu zeigen. Damit will man Regierungen und Behörden unter Druck setzen, um gegen die im Ausland sitzenden Dienste vorzugehen.
Dabei gibt es immer wieder viele Diskussionen, wer auf dieser Liste landen soll. So gibt es etwa Debatten, ob YouTube-Download-Tools aufgenommen werden sollen, es gibt schier unzählige Angebote, die in einem recht breiten Graubereich arbeiten.
Bärendienst des USTR
Nun hat sich aber ein ehemaliger Strafverfolgungsanwalt namens Jim Zhou zu dieser alljährlichen Liste zu Wort gemeldet und kritisiert sie aus einem gänzlich anderem Grund. Denn Zhou meint, dass diese Liste kontraproduktiv ist, da sie Piraterie nicht verhindert, sondern im Gegenteil den einschlägigen Seiten eine "zuverlässige Werbe- und Präsentationsfläche" bietet.Dabei argumentiert Zhou, dass Piraterie-Angebote heutzutage kaum noch aus idealistischen Gründen, sondern von Unternehmen betrieben werden, die ein legales Risiko in Kauf nehmen, um davon zu profitieren. Es bestehe auch ein immer stärkerer Konkurrenzkampf zwischen den jeweiligen Angeboten. Sie haben aber nur eingeschränkte Möglichkeiten für Werbung und hier erweist das USTR den illegalen Seiten einen riesigen Gefallen, denn das Auftauchen auf der Liste der US-Behörde ist eine Art Auszeichnung für diese Anbieter.
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