Datenhungrige Funktionen von Google Mail lassen sich abschalten
Es hatte sich in Code-Analysen angekündigt, jetzt ist es offiziell. Google wird in Gmail Optionen einbauen, mit denen man dem Datenhunger der Anwendung fast vollständig einen Riegel vorschieben kann. Sowohl Smart-Funktionen als auch Datenweitergabe lassen sich so deaktivieren.

Zwei neue Optionen erlauben umfassende Einschränkung der Datenauswertung in Gmail
Google ergänzt Gmail "in den kommenden Wochen" um zwei entsprechende Optionen. Die erste erlaubt es dabei festzulegen, ob Inhalten in Gmail, Meet und Chat für "smarte Funktionen" ausgewertet werden dürfen. Lehnt man dies ab, stehen Funktionen wie die automatische Sortierung und Kategorisierung der Nachrichten, Schnellantworten und viele weitere nicht mehr zur Verfügung. "Die Möglichkeit, einige dieser einzelnen intelligenten Funktionen einzuschalten (oder auch nicht), ist nicht neu. Was neu ist, ist eine klare Entscheidung über die Datenverarbeitung, die sie ermöglicht."
Google lässt jetzt die Wahl, wie Daten verarbeitet werden
Es hatte sich nach einer Analyse des Codes von Gmail angekündigt - wir konnten unter Gmail-User können Datennutzung künftig deaktivieren berichten. Jetzt macht es Google in einem Eintrag im Gmail-Blog offiziell: Unter der Überschrift "Neue Einstellungen für intelligente Funktionen und Personalisierung in Google Mail" kündigt der Konzern an, dass man Nutzern zukünftig die Möglichkeit gewährt, die intensive Auswertung von Nachrichten zu stoppen. "Die Menschen erwarten mittlerweile eine leichtere Kontrolle ihrer Daten", so das Unternehmen zu dem Schritt.
Zwei neue Optionen erlauben umfassende Einschränkung der Datenauswertung in Gmail
Google ergänzt Gmail "in den kommenden Wochen" um zwei entsprechende Optionen. Die erste erlaubt es dabei festzulegen, ob Inhalten in Gmail, Meet und Chat für "smarte Funktionen" ausgewertet werden dürfen. Lehnt man dies ab, stehen Funktionen wie die automatische Sortierung und Kategorisierung der Nachrichten, Schnellantworten und viele weitere nicht mehr zur Verfügung. "Die Möglichkeit, einige dieser einzelnen intelligenten Funktionen einzuschalten (oder auch nicht), ist nicht neu. Was neu ist, ist eine klare Entscheidung über die Datenverarbeitung, die sie ermöglicht."
Keine Weiterleitung
Eine weitere Dialog-Box wird es Nutzern dann auch noch ermöglichen, den Austausch zwischen Gmail, Meet und Chat mit anderen Diensten wie dem Google Assistent zu unterbinden. Einmal ausgewählt, werden unter anderem automatische Erinnerungen, einige Maps-Funktionen sowie automatisierte Google-Pay-Optionen nicht mehr funktionieren. "Wenn Sie später entscheiden, dass diese Funktionen hilfreich sind und Sie sie einschalten möchten, können Sie dies in Ihren Google Mail-Einstellungen tun", so Google abschließend.
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