Kickstarter: Nutzer bekommen Beschwerden nach 7 Jahren beantwortet
Eine späte Antwort ist besser als keine Antwort. So sagt man für gewöhnlich. Und auch bei der Crowdsourcing-Plattform Kickstarter scheint man das beherzigt zu haben. Denn Nutzer bekamen nun nach Jahren Antworten auf Beschwerde-E-Mails.
Ganze sieben Jahre mussten Anwender warten, die sich über Dinge beklagen wollten, die aus ihrer Sicht nichts auf der Plattform zu suchen haben. Jetzt trudelten plötzlich zahlreiche Antworten bei den fraglichen Usern ein. Allerdings gibt es keinen bedauernswerten Kundendienst-Mitarbeiter, der mit einem jahrelangen Rückstand bei der Bearbeitung von Nachrichten zu kämpfen hat.
Wie das Unternehmen gegenüber der britischen Sendergruppe BBC mitteilte, seien die Antworten auf einen Fehler in den Systemen zurückzuführen, die für die Generierung automatisierter Rückschreiben zuständig sind. Ein Mitarbeiter war hier eigentlich mit Aufräum-Arbeiten befasst, die nichts mit den uralten Beschwerden zu tun haben. Dabei sind aus einem bisher nicht näher bekannten Grund die Antwort-Verschickungen aktiviert worden, hieß es.
Die meisten E-Mails, um die es im aktuellen Fall ging, drehten sich um das Finanzierungs-Projekts eines Buches aus der so genannten Pick-up-Artist-Szene. Dabei geht es faktisch um Anleitungen für subtile sexuelle Übergriffe. Kickstarter hatte es trotz vieler Meldungen damals abgelehnt, das Finanzierungprojekt von der Plattform zu werfen. Aber auch verschiedene andere Projekte waren betroffen.
Wie das Unternehmen gegenüber der britischen Sendergruppe BBC mitteilte, seien die Antworten auf einen Fehler in den Systemen zurückzuführen, die für die Generierung automatisierter Rückschreiben zuständig sind. Ein Mitarbeiter war hier eigentlich mit Aufräum-Arbeiten befasst, die nichts mit den uralten Beschwerden zu tun haben. Dabei sind aus einem bisher nicht näher bekannten Grund die Antwort-Verschickungen aktiviert worden, hieß es.
Fehler passieren
Seitens des Unternehmens teilte ein Sprecher weiter mit, dass man sich darüber bewusst sein solle, dass bei Kickstarter weiterhin nur ein kleines Team arbeitet und Fehler eben vorkommen können. Allerdings dürfte man sich schon darüber wundern, warum Nutzer-Mails - wenn sie denn schon nicht in vertretbarem Zeitrahmen beantwortet werden - nach sieben Jahren immer noch im Produktiv-System herumliegen. Das erweckt zumindest den Eindruck, dass Angreifer dort vielleicht noch mehr finden könnten.Die meisten E-Mails, um die es im aktuellen Fall ging, drehten sich um das Finanzierungs-Projekts eines Buches aus der so genannten Pick-up-Artist-Szene. Dabei geht es faktisch um Anleitungen für subtile sexuelle Übergriffe. Kickstarter hatte es trotz vieler Meldungen damals abgelehnt, das Finanzierungprojekt von der Plattform zu werfen. Aber auch verschiedene andere Projekte waren betroffen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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