Coolest Cooler: Das traurige Ende des wohl größten Kickstarter-Hypes
Der Coolest Cooler war eine Art Inspector Gadget unter den Kühlboxen oder besser gesagt: sollte es werden. Denn das Projekt, das zu den größten Fehlschlägen der Crowdfunding-Geschichte zählt, hat nun einen allerletzten Schlussstrich gezogen.
Crowdfunding war und ist wohl immer noch eine grundsätzlich gute Idee. Denn viele Projekte konnten dank Kleinstbeträgen und Vorabfinanzierung tatsächlich ihre Ideen umsetzen. Doch es gab vor einigen Jahren, als die Crowdfunding-Welle ihre Höhepunkt erreicht hat, auch etliche schwarze Schafe oder Anbieter, die teilweise zu viel versprachen und teilweise schlichtweg betrügerisch agierten.
Das Schweizer Taschenmesser unter den Kühlboxen sollte nicht nur Essen und Getränke kalt halten, sondern bot auch noch Funktionen und Elemente wie Mixer, Bluetooth-Lautsprecher, USB-Ladegerät, LED-Licht, Schneidbrett, Flaschenöffner und noch einiges mehr.
Es folgten Produktionsverzögerungen und irgendwann einmal die Pleite. Grepper fand aber immer neue Ausreden und Erklärungen, warum man den Coolest Cooler nicht an Unterstützer ausliefern kann. Am vergangenen Wochenende teilte der CEO von Coolest Cooler nun mit, dass man den Laden endgültig dicht macht.
Doch auch im Abgang hatte Grepper eine Ausrede parat und gab laut The Verge den Strafzöllen gegen China die Schuld. Diese machen zwar tatsächlich vielen US-Unternehmen, die Waren in China herstellen, das Leben schwer, für das Scheitern vom Coolest Cooler sind aber sicherlich andere Gründe verantwortlich. Und so geht etwa ein Drittel der Backer leer aus. Mitverantwortlich dafür ist wohl auch Selbstüberschätzung: Denn der Coolest Cooler wurde auf Amazon verkauft, bevor alle Unterstützer ein Exemplar bekommen haben.
Schweizer Taschenmesser/Kühlbox
Das vielleicht spektakulärste Scheitern hat der Coolest Cooler hingelegt. Das Projekt ging im Sommer 2014 auf Kickstarter online und konnte die Massen begeistern. Innerhalb kürzester Zeit bekam der Hauptverantwortliche Ryan Grepper für seine "Kühlbox für das 21. Jahrhundert" mehr als 13 Millionen Dollar zusammen.Das Schweizer Taschenmesser unter den Kühlboxen sollte nicht nur Essen und Getränke kalt halten, sondern bot auch noch Funktionen und Elemente wie Mixer, Bluetooth-Lautsprecher, USB-Ladegerät, LED-Licht, Schneidbrett, Flaschenöffner und noch einiges mehr.
Es folgten Produktionsverzögerungen und irgendwann einmal die Pleite. Grepper fand aber immer neue Ausreden und Erklärungen, warum man den Coolest Cooler nicht an Unterstützer ausliefern kann. Am vergangenen Wochenende teilte der CEO von Coolest Cooler nun mit, dass man den Laden endgültig dicht macht.
Doch auch im Abgang hatte Grepper eine Ausrede parat und gab laut The Verge den Strafzöllen gegen China die Schuld. Diese machen zwar tatsächlich vielen US-Unternehmen, die Waren in China herstellen, das Leben schwer, für das Scheitern vom Coolest Cooler sind aber sicherlich andere Gründe verantwortlich. Und so geht etwa ein Drittel der Backer leer aus. Mitverantwortlich dafür ist wohl auch Selbstüberschätzung: Denn der Coolest Cooler wurde auf Amazon verkauft, bevor alle Unterstützer ein Exemplar bekommen haben.
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