Tesla baut neue Akkuzellen in Grünheide und wildert bei Daimler

tesla, Tesla Motors, Berlin, Fabrik, Brandenburg, Gigafactory, Grünheide Bildquelle: Tesla
Die Vermutungen hinsichtlich der vom Elektroauto-Hersteller Tesla kürzlich vorgestellten neuen Batterie-Generation bestätigen sich zunehmend: Die geplante Fertigungsanlage im brandenburgischen Grünheide soll die neuen Akkus produzieren. Wie aus einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA hervorgeht, werde Tesla Akkuzellen des Typs "Tesla 4680" in dem neuen Werk bauen. Diese werden dann entsprechend auch in den dort gefertigten Fahrzeugen zum Einsatz kommen. Hierzulande kann man also darauf hoffen, dass man das Model Y mit dem neuen Stromspeicher geliefert bekommt, wenn man es nach dem Produktionsstart an dem Standort bei Berlin kauft.

Die neuen Akkus sollen die Elektroautos von Tesla einen deutlichen Schritt voranbringen. Die Stromspeicher werden zwar nur recht eingeschränkte Steigerungen der Reichweite ermöglichen, doch sind sie in der Fertigung deutlich günstiger. Tesla-Gründer Elon Musk hatte das Ziel ausgegeben, mit den neuen Akkus Fahrzeuge für 25.000 Dollar Einstiegspreis herzustellen. Obwohl Elektroautos für viele potenzielle Kunden aufgrund der geringen Betriebskosten schon günstiger sind als Verbrenner, sind die höheren Anschaffungspreise aber vielfach noch eine signifikante Hürde.

Tesla wirbt Daimler-Manager ab

Unterdessen geht es bei den Vorbereitungen für den Produktionsstart in Grünheide nach kleineren Verzögerungen wieder voran. Die zuständigen Behörden haben weitere Teilgenehmigungen erteilt, mit denen der Bau der Fertigungsanlagen erst einmal weitergehen kann.

Und auch eine Personalie sorgt derzeit für einigen Wirbel in der Region, da sie schon nahezu als symptomatisch angesehen werden kann. Der Automobilkonzern Daimler soll in seinem Berliner Werk die Streichung vieler Arbeitsplätze in der Produktion von Verbrennungsmotoren vorbereiten. Dabei ist der Werksleiter nach Darstellung des Unternehmens in den Vorruhestand gegangen. Aus Gewerkschaftskreisen hieß es hingegen, dass der 57-jährige Rene Reif gar nicht daran denke, sich zur Ruhe zu setzen, sondern zukünftig beim Konkurrenten in Grünheide arbeiten werde.

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