Engpass bei Chips: Daimler muss ein komplettes Werk stilllegen

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Der Automobilkonzern Daimler muss in seinem Werk in Rastatt die Produktion einstellen. Hintergrund dessen ist die Tatsache, dass der Konzern nicht genügend Chips für seine gesamte Fertigung auftreiben kann. Weltweit sei derzeit ein Engpass an bestimmten Halbleiter-Komponenten zu beklagen, geht aus einem Bericht der Badischen Neuesten Nachrichten hervor. Die Folge ist nun der Produktionsstopp in dem Werk, das den Kompaktwagen-Bereich der Daimler-Produktpalette bedient. Die Belegschaft der Fabrik soll in Kurzarbeit geschickt werden. In dem Werk sind 6.500 Mitarbeiter tätig.

In dem Werk produziert Daimler die A- und B-Klasse, die GLA-Modelle und auch das Elektroauto EQA. Da man in der Fabrik eine enorm hohe Flexibilität erreicht habe, könne man zügig auf die aktuellen Engpässe reagieren und die Fertigung herunterfahren, hieß es. Wie lange dies andauern wird lässt sich aktuell aber noch nicht genau sagen.

E-Autos haben Priorität

Aktuell will Daimler noch nicht davon sprechen, dass der Produktionsstopp Auswirkungen auf die EQA-Serie haben wird. "Die Mercedes-EQ-Elektrooffensive wird weiter mit höchster Priorität fortgesetzt", teilte das Unternehmen mit. Sobald die benötigten Komponenten wieder geliefert werden können, wird in Rastatt voraussichtlich zuerst die Fertigung der Stromer wieder aufgenommen.

Das kommt nicht von ungefähr - immerhin dürfte es sich aus strategischer Sicht um eines der derzeit wichtigsten Modelle handeln. Elektroautos sind derzeit der einzige Wachstumsbereich der Branche. Die Hersteller sind massiv damit beschäftigt, zügig ihre Elektromodelle in den Handel zu bekommen, um sich in der Entstehungsphase des Marktes die wichtigen Marktanteile zu sichern.

Insgesamt soll Daimler aber bereits damit planen, aufgrund der Chip-Engpässse um etwa 100.000 Fahrzeuge in Verzug zu kommen. Die noch verfügbaren Komponenten werden erst einmal jenen Modellen zugeschanzt, die höhere Gewinnmargen bringen als die Kompaktwagen.

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