Intel Xe Max: Diskrete Notebook-GPU gar nicht für Gamer gedacht
Intel hat gerade mal wieder für etwas Verwirrung gesorgt. Mit den Xe Max wurden diskrete Grafikeinheiten für Notebooks vorgestellt, die vergleichbare Nvidia-Chips ausstechen sollen - trotzdem erschloss sich der Sinn hinter den GPUs nicht direkt.
In seinen Präsentationen zur Vorstellung der Chips stellte Intel heraus, dass man mit diesen die ebenfalls in Notebooks verbauten Nvidia MX 350-Grafikprozessoren überbieten kann. Damit könnten die Intel-Produkte tatsächlich erst einmal interessant wirken. Wäre da nicht die Tatsache, dass die Xe Max-Chips ausschließlich in Systemen mit Tiger Lake-Prozessoren zum Einsatz kommen sollen. Diese bringen bereits eine integrierte Grafikeinheit mit, die auch mehr Leistung als die genannte Nvidia-GPU bietet.
Das gilt zumindest, wenn man die gängigen Benchmarks für Grafikkarten zugrunde legt, die allerdings in erster Linie auf die Gaming-Performance optimiert sind. Mit den Xe Max-GPUs will Intel aber keineswegs in erster Linie Nutzer erreichen, die sich ein Notebook mit starker Spiele-Grafikleistung wünschen, wie aus einem Bericht von Ars Technica hervorgeht. Vielmehr hat man es auf Content-Produzenten abgesehen, bei denen die Chips das Video-Encoding und die Nutzung von KI-gestützten Bearbeitungs-Features unterstützen sollen.
Intels neue Notebook-GPU
Das zusätzliche Potenzial der neuen Grafikchips wird sich vollständig allerdings wohl erst in den kommenden Monaten in der Praxis zeigen. Denn es kommt jetzt auch darauf an, dass die Entwickler der jeweiligen Software auf die Realitäten im Hardware-Bereich reagieren und etwa die parallele Nutzung beider Grafikeinheiten in ihre Anwendungen einbauen. In einem solchen Fall dürften dann allerdings auch Gamer von der zusätzlichen Leistung profitieren können.
Das gilt zumindest, wenn man die gängigen Benchmarks für Grafikkarten zugrunde legt, die allerdings in erster Linie auf die Gaming-Performance optimiert sind. Mit den Xe Max-GPUs will Intel aber keineswegs in erster Linie Nutzer erreichen, die sich ein Notebook mit starker Spiele-Grafikleistung wünschen, wie aus einem Bericht von Ars Technica hervorgeht. Vielmehr hat man es auf Content-Produzenten abgesehen, bei denen die Chips das Video-Encoding und die Nutzung von KI-gestützten Bearbeitungs-Features unterstützen sollen.
Intels neue Notebook-GPU
Doppelte KI-Power
In diesen Fällen profitiert der externe Grafikchip davon, dass er höher getaktet werden kann - denn seine Wärmeentwicklung muss nicht im CPU-System mit bedacht werden. Außerdem verfügt der Chip über eigene Speicheranbindungen, was in einigen Aufgabenbereichen ein signifikanter Vorteil sein kann. Nicht zuletzt sieht Intel auch vor, dass der Xe Max beispielsweise bei KI-Operationen gemeinsam mit der integrierten Grafikeinheit arbeitet, was die Performance dann entsprechend hoch treibt.Das zusätzliche Potenzial der neuen Grafikchips wird sich vollständig allerdings wohl erst in den kommenden Monaten in der Praxis zeigen. Denn es kommt jetzt auch darauf an, dass die Entwickler der jeweiligen Software auf die Realitäten im Hardware-Bereich reagieren und etwa die parallele Nutzung beider Grafikeinheiten in ihre Anwendungen einbauen. In einem solchen Fall dürften dann allerdings auch Gamer von der zusätzlichen Leistung profitieren können.
Siehe auch:
Thema:
Intels Aktienkurs in Euro
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema
- Geekom IT15: Leistungsstarker Mini-PC mit Intel-AI-Chip im Test
- Geekom XT13 Pro 2025 Edition: Leise Neuauflage des Mini-PC im Test
- Nvidia RTX 5060 unter der Lupe: Mit fünf Budget-CPUs im Härtetest
- MSI Stealth A18 AI+ & Stealth 18 HX AI: RTX 5000 trifft Intel und AMD
- Geekom GT1 Mega: Mini-PC im Benchmark- und Spiele-Test
Neue Intel-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Samsung Health: App erhält riesiges Update mit vielen neuen Features
- HP bringt limitiertes Ferrari-Notebook - für 5600 Dollar
- Microsoft redet Klartext: Nutzer sollen KI-"süchtig" gemacht werden
- CPU-Nachfrage 'zerstört': Kunden verweigern sich hohen Preisen
- FritzOS 8.24: Frische Beta-Firmware landet auf fünf FritzBox-Routern
- Keine Stargate-Rückkehr: Prime Video streicht die geplante Serie
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen