Besondere Zeiten: Apple verkauft plötzlich so viele Macs wie nie zuvor
Der Computerkonzern Apple hat es geschafft, trotz des verspäteten Releases neuer iPhones einen neuen Rekordsommer zu verbuchen. Denn es geschah etwas, an das wohl niemand mehr glaubte: Das Unternehmen verzeichnete einen neuen Höchststand bei Mac-Verkäufen.
Eigentlich hatten sich so ziemlich alle Hersteller von Desktop-PCs und Notebooks damit abgefunden, dass sie sich mit einem wesentlich kleineren Kundenkreis zufriedengeben müssen. Über Jahre sanken die Verkaufszahlen der Geräte, während Smartphones und Tablets im Vordergrund standen. Dann aber kam die Corona-Krise und in der Folge das Homeoffice in großem Stil. Plötzlich waren neue Computer wieder enorm gefragt.
Apple weist zwar keine genauen Stückzahlen mehr aus, teilte aber im Zuge seiner Bilanzpräsentation mit, dass die Mac-Sparte im letzten Jahresviertel Einnahmen von 9 Milliarden Dollar zu verzeichnen hatte. Das ist der höchste Umsatz, den das Unternehmen jemals mit Computern im engeren Sinne gemacht hat.
Das konnten die anderen Segmente mit ihrem Wachstum aber mehr als kompensieren, was für Apple ein wichtiges Zeichen ist. Der gesamte Umsatz des Konzerns kletterte so im letzten Quartal von 64,04 Milliarden auf nun 64,7 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn blieb dabei mit 12,7 Milliarden Dollar etwas hinter dem Vorjahresergebnis von 13,7 Milliarden Dollar zurück.
Apple weist zwar keine genauen Stückzahlen mehr aus, teilte aber im Zuge seiner Bilanzpräsentation mit, dass die Mac-Sparte im letzten Jahresviertel Einnahmen von 9 Milliarden Dollar zu verzeichnen hatte. Das ist der höchste Umsatz, den das Unternehmen jemals mit Computern im engeren Sinne gemacht hat.
iPhone-Verschiebung deutlich spürbar
Aber auch die neuen iPads sorgten für viel Interesse. Bei den Tablets konnte Apple seinen Umsatz um 46 Prozent im Jahresvergleich steigern. Rückläufige Einnahmen waren hingegen in der iPhone-Sparte zu sehen. Für gewöhnlich fallen hier die ersten September-Verkäufe der jeweils neuen Generation noch mit in die Bilanzen hinein. Das war diesmal allerdings nicht der Fall. Die iPhone 12-Serie wurde erst im Oktober vorgestellt, so dass sie komplett im vierten Quartal gebucht wird. Der Umsatz des wichtigsten Geschäftsbereichs ging so um etwas mehr als 20 Prozent auf 26,4 Milliarden Dollar zurück.Das konnten die anderen Segmente mit ihrem Wachstum aber mehr als kompensieren, was für Apple ein wichtiges Zeichen ist. Der gesamte Umsatz des Konzerns kletterte so im letzten Quartal von 64,04 Milliarden auf nun 64,7 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn blieb dabei mit 12,7 Milliarden Dollar etwas hinter dem Vorjahresergebnis von 13,7 Milliarden Dollar zurück.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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