Elektro-Auto-Produktion:
VW stellt jetzt 2200 neue Roboter ein
Der Umbau von Werken auf Elektromobilität geht bei Volkswagen auch mit einer Automatisierungs-Offensive einher. Tausende Roboter sollen zukünftig das Rückgrat der Fahrzeugproduktion in drei Fabriken darstellen.
Insgesamt hat VW rund 2200 Roboter verschiedenster Art bestellt. Diese sollen in den Betrieben in Emden, Hannover und Chattanooga (USA) zum Einsatz kommen, berichtete das Handelsblatt. In der PKW-Produktion werden dabei rund 1400 Roboter eingesetzt, weitere 800 sind für die Fertigung von Nutzfahrzeugen vorgesehen. Ausgestattet werden dabei verschiedene Bereiche wie etwa die Herstellung von Karosserieteilen oder die Montage der Akkus.
In Emden und Chattanooga ist die Herstellung der Elektro-PKWs der ID.4-Klasse geplant. In Hannover wird VW hingegen den ID.Buzz herstellen. Dabei handelt es sich um die Elektro-Variante des klassischen VW-Transporters. Dieser gilt offiziell als Nutzfahrzeug, dürfte aber in erster Linie als Familien-Fahrzeug zum Einsatz kommen. Derzeit baut VW in Hannover noch den normalen Transporter.
Wie hoch die Investitionen in die Roboter-Technik sein werden, teilte VW nicht mit. Allerdings steckt der Konzern allgemein enorme Beträge in den Aufbau einer Elekto-Schiene. Bis ins Jahr 2024 sollen insgesamt rund 48 Milliarden Euro in die Umrüstung und den Neuaufbau verschiedener Fertigungsanlagen fließen, was dann gewährleisten soll, dass das Unternehmen den bisherigen Rückstand in der Elektromobilität wettmacht und ganz oben mitspielen kann.
In Emden und Chattanooga ist die Herstellung der Elektro-PKWs der ID.4-Klasse geplant. In Hannover wird VW hingegen den ID.Buzz herstellen. Dabei handelt es sich um die Elektro-Variante des klassischen VW-Transporters. Dieser gilt offiziell als Nutzfahrzeug, dürfte aber in erster Linie als Familien-Fahrzeug zum Einsatz kommen. Derzeit baut VW in Hannover noch den normalen Transporter.
Umbau geht voran
Die derzeitigen Roboter-Bestellungen orientieren sich an den Erfahrungen, die VW an den bisherigen Elektro-Standorten machte. Hier ist vor allem das Werk im sächsischen Zwickau zu nennen, das inzwischen ausschließlich Elektroautos produziert. Hier ist die Fertigungs-Heimat des ID.3, der als erstes reines Elektromodell in Serie produziert wird.Wie hoch die Investitionen in die Roboter-Technik sein werden, teilte VW nicht mit. Allerdings steckt der Konzern allgemein enorme Beträge in den Aufbau einer Elekto-Schiene. Bis ins Jahr 2024 sollen insgesamt rund 48 Milliarden Euro in die Umrüstung und den Neuaufbau verschiedener Fertigungsanlagen fließen, was dann gewährleisten soll, dass das Unternehmen den bisherigen Rückstand in der Elektromobilität wettmacht und ganz oben mitspielen kann.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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