Surface: Microsoft will die Reparatur von Touch-Displays neu erfinden
Das Display eines Smartphones, Tablets oder Notebooks ist der sicherlich sensibelste Teil des jeweiligen Geräts, viele von uns dürften schon einmal einen entsprechenden Schaden gehabt haben. Ein Display-Tausch ist allerdings ziemlich teuer, da man ihn nicht selbst vornehmen kann.
Denn Ersatz-Displays bekommt man in der Regel auf eBay und Co. für verhältnismäßig wenig Geld. Das Problem ist aber bei einer Selbst-Reparatur, dass diese, vor allem im Fall des Bildschirms, meistens mit viel Mühe verbunden ist. Selbst Experten, die iFixit regelmäßig studieren, haben damit immer wieder Probleme, da man sich zumeist durch das ganze Gerät "wühlen" muss.
Und selbst wenn man bis zum Panel durchgedrungen ist, sind die Probleme damit nicht zwangsläufig vom Tisch. Denn bei einem Touch-Display-Modul (TDM) muss auch der dazugehörige Controller neu kalibriert werden und das ist nicht ohne Weiteres möglich. Laut Windows United möchte Microsoft aber genau dieses Problem ansprechen.
In einem im Februar eingereichten und vergangene Woche veröffentlichten Patent heißt es dazu, dass bei einem TDM-Versagen bzw. Schaden entweder das Einschicken des Geräts oder dessen Entsorgung erforderlich sei, eben weil die Rekalibrierung des Ersatzmoduls nicht einfach so möglich sei.
Wie in solchen Fällen üblich, wird im Patentantrag kein konkretes Einsatzgebiet oder spezifisches Gerät genannt, es ist aber naheliegend, dass so eine Lösung vor allem in Unternehmen mit (vielen) Touch-tauglichen Surface-Geräten viele Vorteile bieten würde, da man eine Reparatur schneller und einfacher vor Ort durchführen könnte.
Und selbst wenn man bis zum Panel durchgedrungen ist, sind die Probleme damit nicht zwangsläufig vom Tisch. Denn bei einem Touch-Display-Modul (TDM) muss auch der dazugehörige Controller neu kalibriert werden und das ist nicht ohne Weiteres möglich. Laut Windows United möchte Microsoft aber genau dieses Problem ansprechen.
In einem im Februar eingereichten und vergangene Woche veröffentlichten Patent heißt es dazu, dass bei einem TDM-Versagen bzw. Schaden entweder das Einschicken des Geräts oder dessen Entsorgung erforderlich sei, eben weil die Rekalibrierung des Ersatzmoduls nicht einfach so möglich sei.
Abweichende IDs lösen Neukalibrierung aus
Microsoft möchte das Ganze mit einer Identifikationsnummer lösen: Das TDM soll eine einzigartige ID bekommen, dadurch weiß das Gerät (durch eine lokal abgespeicherte zweite ID), wenn das Touch-Display-Modul ersetzt wurde. In weiterer Folge wird dann eine Kalibrierung ausgelöst. Danach werden die beiden Nummern wieder zurückgesetzt bzw. aneinander angeglichen, sodass man den Prozess wiederholen kann, wenn es erforderlich sein sollte.Wie in solchen Fällen üblich, wird im Patentantrag kein konkretes Einsatzgebiet oder spezifisches Gerät genannt, es ist aber naheliegend, dass so eine Lösung vor allem in Unternehmen mit (vielen) Touch-tauglichen Surface-Geräten viele Vorteile bieten würde, da man eine Reparatur schneller und einfacher vor Ort durchführen könnte.
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