Zeichen für eine eigene Suchmaschine von Apple verdichten sich

Suchmaschine, Suche, Fernglas Bildquelle: Pixabay
Google könnte demnächst ein Problem bekommen. In der letzten Zeit häufen sich die Hinweise darauf, dass Apple an einer eigenen Such­maschine arbeitet. Damit könnte der Marktführer vor allem seine wichtige Position auf iOS-Geräten verlieren. Kenner des Suchmaschinen-Marktes sehen gleich mehrere Anzeichen dafür, dass Apple deutliche Anstrengungen in dieser Richtung unternimmt. Unter anderem werden in den Stellenanzeigen des Unternehmens verstärkt Stellen für Experten für Suchtechnologien ausgeschrieben. Darüber hinaus wurde die Spotlight-Suche in iOS 14 bereits so umgebaut, dass die Nutzer möglichst wenig Kontakt mit einer Google-Ergebnisliste bekommen.

Deutlichstes Zeichen ist laut Berichten von SearchEngineLand und anderen Fachpublikationen aber die Tatsache, dass in der letzten Zeit wesentlich stärkere Aktivitäten des Applebot-Crawlers zu verzeichnen sind. Dieser taucht nicht nur häufiger auf, sondern wurde auch in der Qualität seiner Arbeit stark verbessert. So wird längst nicht mehr nur der HTML-Code analysiert, sondern der Bot rendert die Webseiten auch ähnlich die der Google-Crawler, um einen besseren Eindruck von den jeweiligen Inhalten zu bekommen.

Es geht um sehr viel Geld

Für Google könnte ein ent­sprechen­der Vor­stoß Apples zu einem nicht zu unter­schätzen­den Prob­lem werden. Denn vor allem der Mobile-Markt ist für Inter­net-Unter­nehmen zum Kern des Geschäfts geworden. Und im Such­maschinen-Bereich hat Google hier quasi keine Kon­kurrenz. Denn auf der einen Seite gibt es das Google-eigene Android als größte Platt­form und dann eben noch iOS, auf dem die Google-Suche fak­tisch ebenso der Stan­dard ist. Selbst in den USA, wo die Konkur­renten des Markt­führers tradi­tionell zumindest auf dem Desktop noch auf erkenn­bare Markt­anteile kommen, liegen sie im Mobile-Bereich zusammen­genommen unter der 5-Prozent-Marke.

Dass Apple daran gelegen wäre, daran etwas zu ändern, ist verständlich. Immerhin ist allein die Websuche auf iOS-Geräten ein milliardenschweres Geschäft. Und dem Konzern aus Cupertino wäre auch aus strategischen Gründen daran gelegen, bei einer der wichtigsten Funktionen, die es hinsichtlich der Web-Nutzung auf seinen Geräten gibt, unabhängig vom größten Konkurrenten zu werden.

Während Microsoft bei der Entwicklung von Bing das Problem hatte, kaum einen Hebel in der Hand zu haben, um Google kräftig zurückzudrängen, sieht das bei Apple mit seiner iOS-Plattform anders aus. Und der Konzern hat auch bereits bewiesen, dass er Dienste auf seinen Geräten zum Erfolg führen kann, die (noch) nicht besser sind als der jeweilige Marktführer. So hat Apple Music auf iOS einen höheren Anteil zahlender Nutzer als Spotify und auch der Apple-eigene Kartendienst spielt auf iPhones eine größere Rolle als Google Maps.

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