AMD patentiert CPU-Design mit 'großen' und 'kleinen' Rechenkernen
ARM setzt schon seit Jahren auf ein Konzept, bei dem stromsparende Low-End- mit leistungsstarken High-End-CPU-Kernen in einem Chip zum Einsatz kommen. Nach Intel könnte nun wohl auch AMD an derartigen SoCs arbeiten.
Wie aus einem von AMD in den USA angemeldeten Patent hervorgeht, hat man zumindest das Konzept einer Kombination von "kleinen" und "großen" CPU-Cores in einem Prozessor im Visier. AMD würde damit den gleichen Ansatz übernehmen, wie er von ARM bei seinen "big.LITTLE"-Designs und inzwischen auch Intel bei einen jüngsten SoCs verfolgt wird.
Patent: AMD adaptiert das Konzept der ARM big.LITTLE-Designs
Der Vorteil bei der Kombination von unterschiedlich leistungsstarken CPU-Kernen in einem, Chip ist im Grunde leicht erklärt: im Normalbetrieb übernehmen die weniger leistungsfähigen Cores die einfachen Aufgaben, während die Hochleistungs-Kerne nur bei Bedarf zugeschaltet werden und dann deutlich mehr Power zur Verfügung stellen.
Das Patent wurde von AMD bereits im Jahr 2017 angemeldet, aber erst Ende Juni von der US-Patentbehörde veröffentlicht. Ob das Unternehmen konkrete Pläne für die Einführung derartiger Chips hat, die unter Umständen schon zeitnah erfolgen könnte, ist derzeit noch vollkommen unklar. Generell ist zu bedenken, dass die Anmeldung von Patenten nicht immer auch zur Entwicklung von fertigen Produkten führt.
ARM und seine Lizenznehmer setzen Chips mit einer Kombination von großen und kleinen Rechenkernen schon seit rund 10 Jahren ein. Intel beginnt damit in diesen Tagen, um damit langfristig eine Vielzahl von meist kleinen mobilen Endgeräten damit auszustatten.
Patent: AMD adaptiert das Konzept der ARM big.LITTLE-Designs
Der Vorteil bei der Kombination von unterschiedlich leistungsstarken CPU-Kernen in einem, Chip ist im Grunde leicht erklärt: im Normalbetrieb übernehmen die weniger leistungsfähigen Cores die einfachen Aufgaben, während die Hochleistungs-Kerne nur bei Bedarf zugeschaltet werden und dann deutlich mehr Power zur Verfügung stellen.
AMD könnte sparsamere Laptop- und Tablet-CPUs anbieten
Auf diese Weise lässt sich die Leistungsaufnahme gerade bei mobilen Chips deutlich flexibler gestalten, um so natürlich die Akkulaufzeit zu verlängern. Noch handelt es sich wie erwähnt nur um ein Patent, das beschreibt, wie ein "High-Feature Processor" und ein "Low-Feature Process" jeweils mit einem eigenen L1-Cache und einem gemeinsamen L2-Cache realisiert werden könnten.Das Patent wurde von AMD bereits im Jahr 2017 angemeldet, aber erst Ende Juni von der US-Patentbehörde veröffentlicht. Ob das Unternehmen konkrete Pläne für die Einführung derartiger Chips hat, die unter Umständen schon zeitnah erfolgen könnte, ist derzeit noch vollkommen unklar. Generell ist zu bedenken, dass die Anmeldung von Patenten nicht immer auch zur Entwicklung von fertigen Produkten führt.
ARM und seine Lizenznehmer setzen Chips mit einer Kombination von großen und kleinen Rechenkernen schon seit rund 10 Jahren ein. Intel beginnt damit in diesen Tagen, um damit langfristig eine Vielzahl von meist kleinen mobilen Endgeräten damit auszustatten.
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