Genehmigung vorab: Tesla darf in Grünheide schonmal losbauen
Die Bauarbeiten an der Tesla-Fabrik in Deutschland können weiter vorangehen. Das Brandenburger Landesumweltamt hat dem Unternehmen gestattet, jetzt auch einen Teil der Rohbauten zu errichten, wo dies bereits möglich ist.
Es könne jetzt auch schon vor der abschließenden Hauptgenehmigung mit den Gründungs- und Fundament-Arbeiten begonnen werden, hieß es aus Potsdam. Dem Berliner Tagesspiegel nach beinhaltet die Vorabfreigabe aber noch nicht die Genehmigung für die Pfahlgründungen. Tesla muss in Grünheide zahlreiche Betonpfähle tief in die Erde rammen, bis diese auf fest tragenden Erdschichten stehen, da der lockere märkische Sandboden das Fabrikgebäude nicht stabil genug tragen würde.
Die tiefer in die Erde reichenden Arbeiten bedürfen einer genauen Prüfung und werden erst dann erlaubt. Das liegt unter anderem daran, dass die Pfähle auch durch Schichten getrieben werden, die Grundwasser führen. Hier muss sichergestellt werden, dass diese nicht in besonderem Maße beeinträchtigt werden.
Für Tesla ist es aufgrund des engen Zeitplans wichtig, mit den Bauarbeiten schnell voranzukommen. Denn das Unternehmen will bereits im Juli des kommenden Jahres mit der Produktion von Elektroautos beginnen. Das wäre wahrscheinlich nicht möglich, wenn man mit den Bauarbeiten generell erst nach der Absegnung aller Anträge beginnt. In dem Werk soll vor allem das Model Y produziert werden. Bis zu 500.000 Fahrzeuge im Jahr will Tesla hier vom Band laufen lassen.
Die tiefer in die Erde reichenden Arbeiten bedürfen einer genauen Prüfung und werden erst dann erlaubt. Das liegt unter anderem daran, dass die Pfähle auch durch Schichten getrieben werden, die Grundwasser führen. Hier muss sichergestellt werden, dass diese nicht in besonderem Maße beeinträchtigt werden.
Zeitplan erzeugt Druck
Die Vorabfreigabe weitergehender Arbeiten deutet allerdings darauf hin, dass man bei der zuständigen Behörde keine grundsätzlichen Probleme sieht. Es kann so höchstens passieren, dass das Landesumweltamt die vorliegenden Planungen in Details bemängelt und entsprechende Nachbesserungen verlangt. Wäre eine komplette Ablehnung wahrscheinlich, würden auch die nun genehmigten Arbeiten nicht erlaubt werden.Für Tesla ist es aufgrund des engen Zeitplans wichtig, mit den Bauarbeiten schnell voranzukommen. Denn das Unternehmen will bereits im Juli des kommenden Jahres mit der Produktion von Elektroautos beginnen. Das wäre wahrscheinlich nicht möglich, wenn man mit den Bauarbeiten generell erst nach der Absegnung aller Anträge beginnt. In dem Werk soll vor allem das Model Y produziert werden. Bis zu 500.000 Fahrzeuge im Jahr will Tesla hier vom Band laufen lassen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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