Apple geht auf unabhängige Reparaturdienstleister in Europa zu
Apple beliefert schon bald unabhängige Reparaturdienste in Europa mit Original-Ersatzteilen - lange Zeit gab es darum großen Streit. Im letzten Jahr hatte der Konzern sich gezwungenermaßen geöffnet und startet das neue Reparaturprogramm jetzt außerhalb der USA.
Dabei geht es um iPhone-Reparaturen. Wie Apple jetzt mitteilt, wird das im August vergangenen Jahres gestartete Programm für "unabhängige Reparaturdienstleister" die iPhone-Reparaturen außerhalb der Garantiezeit anbieten, stark ausgeweitet. Bisher sind in den USA rund 140 Betriebe dabei. Sie lassen sich durch Apple schulen und bekommen dieselben Originalteile, Werkzeuge, Reparaturanleitungen und Diagnosemöglichkeiten wie autorisierte Apple Service Provider (AASPs) und Apple Stores. Das Programm ist dabei für Unternehmen kostenlos.
Bisher gab es dieses Angebot von Apple allerdings nur in den USA, nun wird man auch in Kanada und Europa starten. Konkret heißt das: Auch in Deutschland werden schon bald Reparaturdienstleister die Möglichkeit erhalten, Akkus, Displays und Ersatzteile aller Art von Apple direkt zu ordnen und damit auch zu werben. Apple verspricht sich dadurch eine deutlich höhere Qualität von Reparaturen, nicht zuletzt, da nur geprüfte Ersatzteile zum Einsatz kommen.
Von Unternehmerseite gab es dagegen schon ganz klare Kritik an dem Programm.
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Bisher gab es dieses Angebot von Apple allerdings nur in den USA, nun wird man auch in Kanada und Europa starten. Konkret heißt das: Auch in Deutschland werden schon bald Reparaturdienstleister die Möglichkeit erhalten, Akkus, Displays und Ersatzteile aller Art von Apple direkt zu ordnen und damit auch zu werben. Apple verspricht sich dadurch eine deutlich höhere Qualität von Reparaturen, nicht zuletzt, da nur geprüfte Ersatzteile zum Einsatz kommen.
Klagen, Klagen und noch mehr Klagen
In den letzten Jahren hatte Apple dabei besonders den kleinen Dienstleistern das Leben schwer gemacht. Immer wieder zog Apple vor Gericht, ließ Reparaturen mit "nicht zertifizierten" Ersatzteilen aus China verbieten und forderte empfindliche Geldstrafen ein. Damit wird nun nicht vom einen auf den anderen Tag Schluss sein, doch das neue Programm wird für Kunden auf jeden Fall mehr Sicherheit und Qualität bieten.Viel Kritik für das Programm
Zu dem Thema Reparaturpreise ist allerdings nicht genau bekannt, was Apple in dem Programm vorgibt. Für den Wettbewerb ist ein günstigerer Preis als bei Apple direkt wichtig. Doch bislang gibt es zum Beispiel für die Apple Service Provider (AASPs) strenge Regeln bei der Preisfindung. Ob sich das Programm also auch für Kunden lohnen kann, ist fraglich.Von Unternehmerseite gab es dagegen schon ganz klare Kritik an dem Programm.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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