Privatsphäre: Apple lehnt viele neue Web-Schnittstellen für Safari ab
Apple hat sich dazu entschieden, einige neue Web-Schnittstellen nicht in den eigenen Webbrowser Safari einzubauen. Der iPhone-Hersteller lehnt 16 neue APIs ab, da diese die Privatsphäre der Nutzer gefährden können. Somit bietet der Browser keine Integration von NFC oder Bluetooth.
Bei den 16 neuen Schnittstellen, die jedoch auch zukünftig nicht in Kombination mit Safari genutzt werden können, handelt es sich laut ZDNet um die Pakete "Web Bluetooth", "Web MIDI API", "Magnetometer API", "Web NFC API", "Device Memory API", "Network Information API", "Battery Status API", "Web Bluetooth Scanning", "Ambient Light Sensor", "HDCP Policy Check Extension for EME", "Proximity Sensor", "WebHID", "Serial API", "Web USB", "Geolocation Sensor" und "User Idle Detection".
Damit haben Webseiten keine Möglichkeit, sich mit Bluetooth-Geräten zu verbinden oder NFC-Tags einzulesen. Außerdem können Webseiten nicht mit USB-Geräten kommunizieren, den Akkustand abfragen oder erfahren, ob der Nutzer seinen Rechner gerade nicht bedient.
Schon in der Vergangenheit hat Apple einige Funktionen, mit denen sich umfangreiche Rückschlüsse auf die Identität des Nutzers ziehen lassen, aus Safari gestrichen. Der Browser bietet beispielsweise keineb Support für eigene Schriftarten. Zudem kann mit Kameras und Mikrofonen kein Fingerprinting betrieben werden. Ironischerweise wurde auch "Do Not Track" zur Identifizierung des Nutzers verwendet. Daher hat Apple den Flag aus dem Browser entfernt.
Damit haben Webseiten keine Möglichkeit, sich mit Bluetooth-Geräten zu verbinden oder NFC-Tags einzulesen. Außerdem können Webseiten nicht mit USB-Geräten kommunizieren, den Akkustand abfragen oder erfahren, ob der Nutzer seinen Rechner gerade nicht bedient.
Nutzer könnten identifiziert werden
Apple betont, dass der fehlende Support für die genannten Schnittstellen damit begründet ist, dass die APIs ein erhebliches Risiko für die Privatsphäre der Nutzer darstellen. Mit der Integration der APIs hätten Werbe-Dienstleister und Analysten die Möglichkeit, einen Nutzer eindeutig zu identifizieren und einen genauen Fingerabdruck anzufertigen. Obwohl Safari schon seit Jahren über viele Web-Schnittstellen verfügt, hat Apple stets daran gearbeitet, das Potenzial des sogenannten Fingerprintings zu reduzieren und die Privatsphäre der Nutzer so abzusichern.Schon in der Vergangenheit hat Apple einige Funktionen, mit denen sich umfangreiche Rückschlüsse auf die Identität des Nutzers ziehen lassen, aus Safari gestrichen. Der Browser bietet beispielsweise keineb Support für eigene Schriftarten. Zudem kann mit Kameras und Mikrofonen kein Fingerprinting betrieben werden. Ironischerweise wurde auch "Do Not Track" zur Identifizierung des Nutzers verwendet. Daher hat Apple den Flag aus dem Browser entfernt.
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