EU-Kommission kurz vor Anklage:
Amazon droht Milliarden-Strafe
Die Europäische Union steht offenbar kurz vor Eröffnung eines formellen Verfahrens gegen den weltgrößten Online-Versandhändler wegen des Vorwurfs der Wettbewerbsverzerrung. Amazon soll Daten von Drittparteien illegal verwendet haben, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen.
Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld der EU-Kommission berichtet, wollen die Wettbewerbshüter des Staatenbundes bereits in der nächsten ober übernächsten Woche offiziell Anklage gegen Amazon erheben, weil das Unternehmen gegen geltende Wettbewerbsgesetze verstoßen haben soll.
Unter anderem soll Amazon die Daten zu den Verkäufen von Drittanbietern genutzt haben, um eigene, konkurrierende Produkte zu entwickeln. Bis in dem Verfahren eine Entscheidung fällt, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern. Erst in mehr als einem Jahr wird damit gerechnet, dass gegebenenfalls eine Strafe gegen Amazon verhängt wird. Für den Konzern könnte das Vorgehen der EU-Kommission zu einer Geldstrafe in Milliardenhöhe führen.
Die EU hat die Möglichkeit, eine Strafe in Höhe von 10 Prozent des jährlichen Umsatzes des Konzerns zu verhängen. Allerdings hat Amazon immer noch die Möglichkeit, sich vor EU-Gerichten gegen die Entscheidung zu wehren. Das Unternehmen hatte bereits mehrfach beteuert, dass die Verwendung von Drittanbieter-Daten zur Entwicklung eigener Amazon-Produkte gegen interne Richtlinien verstoßen würde.
Amazon entwickelte Eigenmarken anhand illegal erworbener Daten
Angeblich sieht man genug Belege dafür, dass Amazon Daten von Dritten, die ihre Waren über Amazon Marketplace anbieten, illegal verwendet hat, um seine eigenen Angebote zu optimieren. Im Grunde soll Amazon mit den Daten in einen direkten Konkurrenzkampf mit den Drittanbietern getreten sein und sich so einen illegalen Wettbewerbsvorteil verschafft haben.Unter anderem soll Amazon die Daten zu den Verkäufen von Drittanbietern genutzt haben, um eigene, konkurrierende Produkte zu entwickeln. Bis in dem Verfahren eine Entscheidung fällt, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern. Erst in mehr als einem Jahr wird damit gerechnet, dass gegebenenfalls eine Strafe gegen Amazon verhängt wird. Für den Konzern könnte das Vorgehen der EU-Kommission zu einer Geldstrafe in Milliardenhöhe führen.
Die EU hat die Möglichkeit, eine Strafe in Höhe von 10 Prozent des jährlichen Umsatzes des Konzerns zu verhängen. Allerdings hat Amazon immer noch die Möglichkeit, sich vor EU-Gerichten gegen die Entscheidung zu wehren. Das Unternehmen hatte bereits mehrfach beteuert, dass die Verwendung von Drittanbieter-Daten zur Entwicklung eigener Amazon-Produkte gegen interne Richtlinien verstoßen würde.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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