Amazon pausiert Polizeieinsatz seiner Gesichtserkennungs-Software
Die Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus haben die Welt zuletzt in Atem gehalten. Viele Unternehmen haben die "Black Lives Matter"-Bewegung zum Anlass genommen, diverse Aspekte zu überdenken, auch Amazon. Dort pausiert man die Gesichtserkennung für Polizeizwecke.
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An sich soll diese gleichzeitig bis zu 100 Menschen in Echtzeit und per Cloud identifizieren können, Personen lassen sich damit auch live tracken. Rekognition kommt u. a. bei Einwanderung und auf Demonstrationen zum Einsatz. Kritiker befürchten aber, dass diese Gesichtserkennungstechnologie viele Unschuldige falsch als Täter erkennen könnte.
Das hat die American Civil Liberties Union (ACLU) vor zwei Jahren auch eindrucksvoll bewiesen, denn man hat Rekognition mit 25.000 Polizeifotos gefüttert und sie mit öffentlichen Fotos der Mitglieder des US-amerikanischen Kongresses verglichen - 28 Politiker hat die Amazon-Software dann fälschlicherweise als Kriminelle "erkannt".
Kritiker werfen Amazon allerdings vor, dass eine derartige einjährige Pause nicht viel mehr als PR ist. Die ACLU zeigte sich dennoch zufrieden und forderte auch Microsoft auf, sich einem derartigen Schritt anzuschließen. Denn die Redmonder sind ebenfalls in diesem Bereich tätig, haben aber ein vergleichbares Moratorium bisher abgelehnt.
Siehe auch: Moralische Bedenken - IBM gibt Geschäft mit Gesichtserkennung auf
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Viel Kritik an Amazons "Rekognition"
Der Versandhändler entwickelt seit einer Weile Software-Lösungen zum Thema Gesichtserkennung und bietet diese auch der Polizei an. Doch dieses Geschäftsfeld des Konzerns steht seit einer Weile unter Beschuss, Bürgerrechtsorganisationen laufen gegen die Rekognition genannte Software Sturm.An sich soll diese gleichzeitig bis zu 100 Menschen in Echtzeit und per Cloud identifizieren können, Personen lassen sich damit auch live tracken. Rekognition kommt u. a. bei Einwanderung und auf Demonstrationen zum Einsatz. Kritiker befürchten aber, dass diese Gesichtserkennungstechnologie viele Unschuldige falsch als Täter erkennen könnte.
Das hat die American Civil Liberties Union (ACLU) vor zwei Jahren auch eindrucksvoll bewiesen, denn man hat Rekognition mit 25.000 Polizeifotos gefüttert und sie mit öffentlichen Fotos der Mitglieder des US-amerikanischen Kongresses verglichen - 28 Politiker hat die Amazon-Software dann fälschlicherweise als Kriminelle "erkannt".
Jetzt gibt es einmal ein Jahr Pause
Nach den jüngsten Protesten hat der Versand- und IT-Konzern nun aber bekannt gegeben, dass man ein einjähriges Moratorium auf den Polizeieinsatz dieser Technologie verhängt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, will Amazon mit dieser Pause der US-Politik die erforderliche Zeit geben, nach wie vor fehlende oder bisher nur unklaren gesetzliche Rahmenbedingungen zum Einsatz derartiger Software zu schaffen.Kritiker werfen Amazon allerdings vor, dass eine derartige einjährige Pause nicht viel mehr als PR ist. Die ACLU zeigte sich dennoch zufrieden und forderte auch Microsoft auf, sich einem derartigen Schritt anzuschließen. Denn die Redmonder sind ebenfalls in diesem Bereich tätig, haben aber ein vergleichbares Moratorium bisher abgelehnt.
Siehe auch: Moralische Bedenken - IBM gibt Geschäft mit Gesichtserkennung auf
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