EU-Kommission kurz vor Anklage: Amazon droht Milliarden-Strafe

Die Europäische Union steht offenbar kurz vor Eröffnung eines formel­len Verfahrens gegen den weltgrößten Online-Versandhändler wegen des Vor­wurfs der Wettbewerbsverzerrung. Amazon soll Daten von Dritt­­par­tei­en illegal verwendet haben, um sich ... mehr... Amazon, Roboter, Karton Bildquelle: Nik GB / Unsplash Amazon, Roboter, Karton Amazon, Roboter, Karton Nik GB / Unsplash

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Gut so. Damit wird - hoffentlich - endlich eine Entflechtung und der Missbrauch von Daten, auf die Amazon Zugriff hat, kontrolliert.
 
"Unter anderem soll Amazon die Daten zu den Verkäufen von Drittanbietern genutzt haben, um eigene, konkurrierende Produkte zu entwickeln." Scheint nicht so weit hergeholt, aber wie kann man das kontrollieren/genau beweisen? Mit internen Daten?
 
@wertzuiop123: Wenn du bei Amazon verkaufst, ein Produkt dann super läuft passiert immer folgendes - du wirst gesperrt von Amazon, Gründe angeblich sind die Artilel nicht echt oder dir wird unterstellt diese Menge von Waren nicht zuhaben. Amazon fordert für die Freischaltung deine Lieferanten Listen, die Hersteller dokumente usw. Später dann, verkauft Amazon plötzlich selber die Artikel - oft sogar günstiger. Die Hersteller und Lieferanten bestätigen das nun auch an Amazon geliefert wird. Was glaubst du, welche arbeit das ist ein Produkt günstig zubekommen etc. Amazon klaut diese Daten einfach durch eine angebliche Sicherheitsprüfung. Ja, es gibt inzwischen genug Beweise hierfür.... traurig ist das jetzt erst was passiert ! Es spricht nichts dagegen das Amazon selber Geld machen will - aber die Geschäftskontakte zu klauen - das ist nicht okay!
 
@Rage87: Danke für die Aufklärung. Kommt im Artikel so nicht rüber
 
Müssten dann nicht Real, Aldi, Edeka, Rewe, etc. auch so eine Strafe bekommen. Diese Unternehmen werden ja vermutlich auch erst dann Eigenmarken rausbringen wenn sie sehen dass ein Produkt besonders gut läuft. Lidl bewirbt sogar aktiv ihre Eigenmarke auf Facebook als Konkurrenz zu Markenprodukten.
Für mich sieht das so aus als wollte die EU nur einen amerikanischen Konzern ausbremsen weil sich bis jetzt kein europäischer Onlinemarktplatz etabliert hat.
 
@H3LD: deswegen meine frage. gutes beispiel
 
@H3LD: ist in der Tat eine spannende Frage. Halte ich aber nicht unbedingt für vergleichbar. Die Discounter positionieren sich mit ihren Produkten gegen Branchengrößen, zudem gibt es trotz allem Unterschiede im Geschmack und es sind Verbrauchsgüter die alsbald wieder gekauft werden. Der Kunde kann also entspannt vergleichen.

Amazon hingegen nimmt trendige Güter, wie z.B. einen Bluetoothlautsprecher, baut den mit gleichem (oder sehr ähnlichem) Aussehen nach, positioniert ihn als Marke (Amazon Basics) und vielleicht auch besser in den Suchergebnissen. Das ist natürlich für ein kleines Unternehmen, dass gerade jetzt mal ein sich gut verkaufendes Produkt auf Amazon gelaunched hat ein großes Problem.

Generell sehe ich es als Problem an, wenn halt nicht klar getrennt ist, zwischen dem Marktplatz und dem Produkthersteller. Bei Gewinnspielen hat man es ja ähnlich, dass Mitarbeiter und deren Angehörige nicht teilnehmen dürfen. Es kann immer mit rechten Dingen zugehen, es bleibt trotzdem für alle anderen ein Gschmäckle.
 
@H3LD: Nein, es geht darum das Händler suspentiert werden, wegen einer angeblichen Sicherheitsprüfung. So kommt Amazon an die Verträge, Einkaufspreise etc. !
 
@H3LD: Nein. Denn die Discounter lassen ihre Eigenmarken mit veränderter Rezeptur und oftmals billigeren Inhaltsstoffen bei den Markenherstellern herstellen. Den Markenherstellern entsteht somit kein Nachteil. Ganz im Gegenteil, sie sahnen sogar doppelt ab.

Nebenbei produzieren die Markenhersteller die billigen Produkte auch ohne direkten Auftrag von selbst, da hier einfach die Gewinnspanne größer ist. Irgendeinem Einkäufer wird man das dann aufschwatzen. Zur Not landet es dann eben in einem 1 Euro laden zu gesalzenen Preisen, denn die Menge macht den Preis. ;-)
 
@H3LD:So nicht zu vergleichen.

Die meist Marken- und Eigenmarken kommen eh meist aus der selben Fabrik und nicht wenige Hersteller mach den meisten Umsatz mit sogenannten private Label Produktion und bieten das auch aktiv an.
 
Die sollen zusehen, das Amazon hier vernünftig Steuern zahlen. Das Gleiche gilt für Apple, Facebook etc.
 
@miranda: dann sperrt Trump die Nutzung von MS-Produkten für Europa. Willkommen im Handelskrieg.
 
Handelsplattformanbieter sollten nicht auch gleichzeitig Händler auf der Plattform sein.
 
frechheit von Amazon
 
Der Anbieter eines Marktplatzes bekommt Informationen über Verkaufszahlen und es ist ein Interessenskonflikt, wenn der Betreiber selber Händler ist? - Überraschung!
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