China-Angst: USA müssen bei neuem Chip-Werk von TSMC draufzahlen
Vor kurzem verkündeten der größte Vertragshersteller für Prozessoren und die US-Regierung den Bau eines neuen Chip-Werks im US-Bundesstaat Arizona. Jetzt hat TSMC durchblicken lassen, dass der neue Standort ohne Zuschüsse nicht wettbewerbsfähig sein wird.
Für die USA ist der geplante Neubau eines TSMC-Werks in Arizona mit geplanten Investitionen in Höhe von 12 Milliarden Dollar ein großer Wurf, holt man damit doch einen der wichtigsten Zulieferer diverser US-Firmen ins Land. Damit der neue Standort jedoch international wettbewerbsfähig ist, ist man nach Angaben von TSMC auf staatliche Gelder angewiesen.
Warum TSMC davon ausgeht, dass die Kosten für den wettbewerbsfähigen Betrieb des neuen US-Standorts ohne staatliche Hilfe zu hoch sein werden, wird angesichts der weitestgehenden Automatisierung der Produktion in dem Wafer-Werk aus dem Gespräch mit Liu nicht klar. Denkbar wäre, dass vor allem die ersten Investitionen oder laufende Kosten durch Dinge wie Energieausgaben abgefangen werden müssen.
TSMC will mit dem neuen Werk in Arizona vor allem amerikanische Chipanbieter bedienen. Dazu gehören bekanntermaßen große Marken wie Apple, AMD, Nvidia und Qualcomm, die bei TSMC ARM- und x86-Plattformen fertigen lassen. Für die USA geht es bei dem Bau des neuen Werks in Arizona vor allem um Interessen aus dem Bereich der "Nationalen Sicherheit", so dass auch militärische Kunden dort bei TSMC fertigen lassen sollen.
Staatliche Hilfen benötigt
Im Gespräch mit dem taiwanischen Branchendienst DigiTimes erklärte der Vorstandsvorsitzende der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), Mark Liu, dass man derzeit noch Gespräche mit der US-Regierung führe, bei denen es um relevante Zugaben und andere Unterstützung geht, mit deren Hilfe das neue Werk zu Kosten betrieben werden kann, die mit den Kosten für den Betrieb der TSMC-Standorte in seiner Heimat Taiwan konkurrieren können.Warum TSMC davon ausgeht, dass die Kosten für den wettbewerbsfähigen Betrieb des neuen US-Standorts ohne staatliche Hilfe zu hoch sein werden, wird angesichts der weitestgehenden Automatisierung der Produktion in dem Wafer-Werk aus dem Gespräch mit Liu nicht klar. Denkbar wäre, dass vor allem die ersten Investitionen oder laufende Kosten durch Dinge wie Energieausgaben abgefangen werden müssen.
TSMC will mit dem neuen Werk in Arizona vor allem amerikanische Chipanbieter bedienen. Dazu gehören bekanntermaßen große Marken wie Apple, AMD, Nvidia und Qualcomm, die bei TSMC ARM- und x86-Plattformen fertigen lassen. Für die USA geht es bei dem Bau des neuen Werks in Arizona vor allem um Interessen aus dem Bereich der "Nationalen Sicherheit", so dass auch militärische Kunden dort bei TSMC fertigen lassen sollen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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