Schachern im Handelskrieg:
Apple-Zulieferer TSMC baut neues US-Werk
Der weltgrößte Vertragsfertiger für Prozessoren aller Art hat den Bau eines neuen Werks in den USA angekündigt. Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company, besser bekannt als TSMC, will dort 5-Nanometer-Chips für Kunden wie Apple, AMD, Nvidia und Qualcomm fertigen.
Wie TSMC heute laut dem taiwanischen Branchendienst DigiTimes verlauten ließ, wird das Unternehmen mit Unterstützung der US-Regierung unter Trump und der Regierung des Bundesstaats Arizona ein neues Werk für moderne Prozessoren errichten. Als Standort wurde Arizona ausgewählt, wohl auch, weil dort durch die Existenz von Standorten anderer Chiphersteller wie Intel bereits viel gut ausgebildetes Personal vorhanden ist.
Insgesamt sollen rund 12 Milliarden US-Dollar in das neue TSMC-Werk in den Vereinigten Staaten fließen. Natürlich soll die vor Ort verwendete Fertigungstechnik in den nächsten Jahren auch weiter verbessert werden, da TSMC bereits an den Voraussetzungen für die Fertigung von Chips mit noch geringeren Strukturbreiten arbeitet. Das Unternehmen betreibt in den USA bereits ein eigenes Werk, das in der Stadt Camas im Bundesstaat Washington angesiedelt ist.
TSMC kann durch den Aufbau eines neuen Wafer-Werks in den USA vor allem Kunden wie den US-Computerkonzern Apple besser bedienen, der in seinen iPhones aktuell ausschließlich Prozessoren aus der Fertigung von TSMC einsetzt. Zwar beansprucht wie so oft die US-Regierung unter Trump die Lorbeeren für das Engagement von TSMC in dem Land, doch dürften vor allem die Interessen der großen Kunden des Unternehmens hinter dem Projekt stecken.
So hatte die US-Regierung bereits seit längerem angedeutet, dass man es Firmen wie TSMC schwerer machen will, Chips für chinesische Abnehmer zu fertigen, allen voran TSMC-Großkunde Huawei. Unter anderem ist noch immer von einem möglichen Verbot der Verwendung von Fertigungsanlagen von US-Herstellern die Rede. Der Markt für Systeme zur Wafer- und Chipfertigung wird noch immer von einer Reihe amerikanischer Firmen dominiert. Der Bau des TSMC-Werks in Arizona ist somit vermutlich auch politisch motiviert.
Chipwerk wird ab 2021 gebaut
TSMC will nach eigenen Angaben zunächst ab 2021 mit dem Bau des neuen Standorts in Arizona beginnen, bevor dann ab 2024 die Massenfertigung anlaufen soll. Zu Beginn sollen an dem Standort Wafer für Chips mit fünf Nanometern Strukturbreite vom Band laufen. Monatlich will TSMC anfangs rund 20.000 Wafer fertigen und dabei mehr als 1600 Arbeitsplätze schaffen. Bei Zulieferern sollen zahlreiche weitere Jobs entstehen.Insgesamt sollen rund 12 Milliarden US-Dollar in das neue TSMC-Werk in den Vereinigten Staaten fließen. Natürlich soll die vor Ort verwendete Fertigungstechnik in den nächsten Jahren auch weiter verbessert werden, da TSMC bereits an den Voraussetzungen für die Fertigung von Chips mit noch geringeren Strukturbreiten arbeitet. Das Unternehmen betreibt in den USA bereits ein eigenes Werk, das in der Stadt Camas im Bundesstaat Washington angesiedelt ist.
TSMC kann durch den Aufbau eines neuen Wafer-Werks in den USA vor allem Kunden wie den US-Computerkonzern Apple besser bedienen, der in seinen iPhones aktuell ausschließlich Prozessoren aus der Fertigung von TSMC einsetzt. Zwar beansprucht wie so oft die US-Regierung unter Trump die Lorbeeren für das Engagement von TSMC in dem Land, doch dürften vor allem die Interessen der großen Kunden des Unternehmens hinter dem Projekt stecken.
So hatte die US-Regierung bereits seit längerem angedeutet, dass man es Firmen wie TSMC schwerer machen will, Chips für chinesische Abnehmer zu fertigen, allen voran TSMC-Großkunde Huawei. Unter anderem ist noch immer von einem möglichen Verbot der Verwendung von Fertigungsanlagen von US-Herstellern die Rede. Der Markt für Systeme zur Wafer- und Chipfertigung wird noch immer von einer Reihe amerikanischer Firmen dominiert. Der Bau des TSMC-Werks in Arizona ist somit vermutlich auch politisch motiviert.
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