Dead Island 2: Fans finden und leaken fünf Jahre alte spielbare Version

Dead Island 2 sollte eine deutsche Erfolgsgeschichte sein, denn Publisher Deep Silver wollte den zweiten Teil des Zombie-Gemetzel hierzulande her­stellen lassen. Doch das Berliner Studio Yager musste die Entwicklung ab­geben. Was es geleistet hat, kann man nun per Leak sehen.
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Deep Silver
Der erste Teil von Dead Island ist unter der Federführung des polnischen Entwicklers Techland entstanden, Publisher Deep Silver legte Teil 2 dann aber ganz in die Hände von Yager. Das Berliner Studio hat sich mit Spec Ops: The Line einen sehr guten Ruf erworben, doch vor der geplanten Veröffentlichung von Dead Island 2 kam es zum Bruch der beiden deutschen Spieleunternehmen, Yager wurde im Juni 2015 die Entwicklung entzogen.

Build von Juni 2015

Wer gerne wissen würde, wie weit Yager gekommen ist, der hat nun die Möglichkeit dazu - jedenfalls wenn er oder sie nichts dagegen hat, eine unfertige Version auszuprobieren, deren Legalität überdies zumindest fragwürdig ist. Denn wie Eurogamer berichtet, ist über das V-Board von 4Chan eine spielbare, aber natürlich nicht fertige Entwicklungsversion durchgesickert. Diese ist mit Juni 2015 datiert, ist also eine der "aktuellsten", die das in Kreuzberg beheimatete Studio hergestellt hat.


Ursprünglich sollte das Zombie-Gemetzel, das unter der Sonne Kaliforniens spielt bzw. spielen sollte, im Frühjahr 2015 erscheinen. Nach "kreativen Differenzen" kam es jedoch zum Bruch mit Yager. Danach wurde Dead Island 2 zunächst in die Hände von Sumo Digital und später des britischen Entwicklers Dambuster Studios gelegt. Aktuell kann man das Spiel selbst als lebenden Toten bezeichnen, denn Klemens Kundratitz, Chef von Deep Silver-Besitzer Koch Media, hat Ende des Vorjahres beteuert, dass Dead Island für ihn eine wichtige Marke ist und bleibt.

Die nun durchgesickerte Version, die man mittlerweile über diverse einschlägige Quellen finden kann, bietet weder den Acht-Spieler-Multiplayer noch eine Story, man sollte sich also nicht zu viel davon erwarten.
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