Datenlecks bringen nur wenige Nutzer zur Änderung des Passworts
Nutzer sind nicht nur sorglos bei der Auswahl und der Mehrfachverwendung von Passwörtern. Nicht einmal Meldungen von einer gestohlenen Nutzerdatenbank führen bei den meisten Nutzern zu einem Umdenken oder gar zum Handeln.
Infografik: Ein sicheres Passwort wählen
Sicherheitsforscher der Carnegie Mellon University kamen bei der Auswertung von Telemetrie-Daten zu dem Ergebnis, dass lediglich ein Drittel der Anwender entsprechende Berichte zum Anlass nimmt, die Zugangskennung bei einem Account zu verändern. Das zumindest besagen die Daten, die man mit dem Security Behavior Observatory (SBO) erlangen konnte. Dabei handelt es sich um ein Programm, bei dem User freiwillig zu Forschungszwecken ihre gesamte Browser-Nutzung überwachen lassen.
Gerade einmal 33 Prozent der so überwachten Nutzer, die ein User-Konto bei einem gehackten Internet-Angebot besaßen, besuchten die jeweilige Webseite, um ihr Passwort zu ändern. Und von diesen taten dies gerade einmal drei Viertel innerhalb von drei Monaten. Die übrigen setzten deutlich später eine neue Zugangskennung. Der Anteil der User, die wirklich zeitnah auf jede Meldung von Sicherheitsproblemen reagierten, war hingegen verschwindend gering.
Werden die Passwörter geändert, bedeutet dies allerdings auch nicht unbedingt, dass der Account wesentlich besser geschützt ist. Denn an die vielfältigen Ratschläge zur Auswahl eines sicheren Kennwortes hält sich kaum jemand. In den meisten Fällen haben die User, die ihre Kennung änderten, eine schwache Passphrase verwandt, hieß es.
Download 1Password: Umfassender Passwortmanager
Infografik: Ein sicheres Passwort wählen
Sicherheitsforscher der Carnegie Mellon University kamen bei der Auswertung von Telemetrie-Daten zu dem Ergebnis, dass lediglich ein Drittel der Anwender entsprechende Berichte zum Anlass nimmt, die Zugangskennung bei einem Account zu verändern. Das zumindest besagen die Daten, die man mit dem Security Behavior Observatory (SBO) erlangen konnte. Dabei handelt es sich um ein Programm, bei dem User freiwillig zu Forschungszwecken ihre gesamte Browser-Nutzung überwachen lassen.
Gerade einmal 33 Prozent der so überwachten Nutzer, die ein User-Konto bei einem gehackten Internet-Angebot besaßen, besuchten die jeweilige Webseite, um ihr Passwort zu ändern. Und von diesen taten dies gerade einmal drei Viertel innerhalb von drei Monaten. Die übrigen setzten deutlich später eine neue Zugangskennung. Der Anteil der User, die wirklich zeitnah auf jede Meldung von Sicherheitsproblemen reagierten, war hingegen verschwindend gering.
Schwache Ersatz-Passwörter
Methodisch muss dabei angemerkt werden, dass die Gruppe der Testpersonen mit 249 Nutzern ziemlich klein war und sich so nur relativ bedingt ein Gesamtbild zeichnen lässt. Auf der anderen Seite handelt es sich um Anwender, die sich durchaus darüber bewusst sind, dass sie ihr Nutzungsverhalten protokollieren lassen. Das dürfte eher dazu führen, dass sie etwas genauer darauf achten, sich richtig zu verhalten, als unüberwachte Anwender.Werden die Passwörter geändert, bedeutet dies allerdings auch nicht unbedingt, dass der Account wesentlich besser geschützt ist. Denn an die vielfältigen Ratschläge zur Auswahl eines sicheren Kennwortes hält sich kaum jemand. In den meisten Fällen haben die User, die ihre Kennung änderten, eine schwache Passphrase verwandt, hieß es.
Download 1Password: Umfassender Passwortmanager
Siehe auch:
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen