Apple nutzt die Krise für billige Verschuldung in Milliarden-Höhe
Der Computerkonzern Apple hat eine enorme Menge an neuen Schulden aufgenommen. Das Unternehmen hat gestern Anleihen in Höhe von 8,5 Milliarden Dollar freigegeben und will das hereinkommende Geld für verschiedene Projekte nutzen.
So mancher wird sich die Frage stellen, warum Apple überhaupt einen solchen Schritt geht. Immerhin hat das Unternehmen auch einen riesigen Berg an verfügbarem Kapital in der Hinterhand: Satte 190 Milliarden Dollar waren hier in den Büchern vermerkt, als das Unternehmen vor einigen Tagen seine jüngsten Bilanzen veröffentlichte. Allerdings dürfte der überwiegende Teil dieses Geldes wenn auch nicht fest, so doch zumindest halbwegs mit einer Rendite angelegt sein.
Aktuell ist es in den meisten Fällen wesentlich billiger zusätzliche Schulden aufzunehmen, als Geld aus einer Anlage herauszuholen, wenn diese überhaupt noch kleine Zinsen einbringt. Denn die Verzinsung von Krediten und Anleihen tendiert gegen Null. Für Apple ist es so unter anderem auch ein lohnenswertes Geschäft, das hereinkommende Kapital teilweise für eine Umschuldung zu nutzen: Es werden damit also Kredite getilgt, die aufgrund anderer Zinssätze wesentlich teurer sind.
Apple will das hereinkommende Geld für verschiedene Zwecke einsetzen. Neben der Umschuldung sind unter anderem auch Aktien-Rückkäufe geplant, die den derzeitigen Kurs des Konzerns stützen. Ein Teil soll aber auch für die Auszahlung von Dividenden und für den Einsatz im Tagesgeschäft genutzt werden, hieß es.
Aktuell ist es in den meisten Fällen wesentlich billiger zusätzliche Schulden aufzunehmen, als Geld aus einer Anlage herauszuholen, wenn diese überhaupt noch kleine Zinsen einbringt. Denn die Verzinsung von Krediten und Anleihen tendiert gegen Null. Für Apple ist es so unter anderem auch ein lohnenswertes Geschäft, das hereinkommende Kapital teilweise für eine Umschuldung zu nutzen: Es werden damit also Kredite getilgt, die aufgrund anderer Zinssätze wesentlich teurer sind.
Too big to fail
Im Grunde ist die ganze Sache somit auch ein Zeichen dafür, dass man eigentlich nur groß genug sein muss, um auch von Krisenzeiten profitieren zu können. "Sehr viele Unternehmen wären aus der Kapital-Perspektive sehr gern in der Situation Apples", kommentierte Tom Murphy vom Investment-Unternehmen Columbia Threadneedle Investments, gegenüber dem Wirtschaftsmagazin MarketWatch. Bei den meisten anderen Unternehmen sind Schulden aktuell aber keine Verschiebemasse, sondern eine existenzielle Gefahr.Apple will das hereinkommende Geld für verschiedene Zwecke einsetzen. Neben der Umschuldung sind unter anderem auch Aktien-Rückkäufe geplant, die den derzeitigen Kurs des Konzerns stützen. Ein Teil soll aber auch für die Auszahlung von Dividenden und für den Einsatz im Tagesgeschäft genutzt werden, hieß es.
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