Nubia Play vorgestellt: günstiges Smartphone mit 144-Hz-Display

Die ehemalige ZTE-Tochter Nubia schickt mit dem "Play" ein neues Mit­tel­klas­se-Smartphone ins Rennen, das im Preisbereich unter 400 Euro auf ein 144-Hz-Display setzt. Gegenüber dem Flaggschiff RedMagic 5G zeigen sich jedoch diverse Abstriche in Hinsicht auf die Ausstattung.
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Nubia
Vergleichsweise schnell bringt der chinesische Hersteller Nubia seine 144-Hz-Technik vom erst kürzlich veröffentlichten RedMagic 5G in die Mittelklasse. Das ebenfalls 6,65 Zoll große Nubia Play verfügt wie sein High-End-Vorbild über ein AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2340 x 1080 Pixeln, ist mit einer Bauhöhe von 9,1 Millimeter und einem Gewicht von 210 Gramm jedoch geringfügig schmaler und leichter als sein "großer" Bruder. Um einen Preis von umgerechnet 300 bis 400 Euro zu realisieren, wurde jedoch an vielen Stellen der Rotstift angesetzt.
Nubia PlayDas neue Nubia Play ... Nubia Play... mit 144-Hz-Bildschirm

Darf es auch ein bisschen weniger sein?

Die größten Abstriche sind beim Prozessor zu verzeichnen. Während das RedMagic 5G auf den schnellen Qualcomm Snapdragon 865 setzt, muss das Nubia Play mit einem Snapdragon 765G vorliebnehmen. Allerdings bietet auch dieser Chip acht Rechenkerne und immerhin eine Taktrate von bis zu 2,4 GHz. Neben ihm werden von Nubia bis zu 8 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Flash-Speicher (UFS 2.1) verbaut. Weiterhin zeigen sich die Kameras des Nubia Play mit weniger hochauflösenden Sensoren. Das Triple-Kamera-System an der Rückseite bietet bis zu 48 Megapixel, an der Front wird eine 8-MP-Selfie-Kamera untergebracht.

Das auf Google Android 10 (Nubia UI 8.0) setzende Smartphone wird zudem mit einem 5G-Modul und einem 5100-mAh-Akku ausgestattet. Letzterer kann mit bis zu 30 Watt schnell aufgeladen werden. Wie es der Name vermuten lässt, richtet sich auch das Nubia Play vor allem an mobile Spieler und verfügt daher wie das RedMagic 5G über zusätzliche Schul­ter­tas­ten, die im Gehäuse verbaut sind. Es bleibt abzuwarten, ob sich Nubia dazu entschließt, sein neues Mittelklasse-Smartphone in Europa und somit auch in Deutschland anzubieten. Die notwendigen Vertriebsstrukturen wären bereits vorhanden.

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