Samsung: So desinfiziert man sein (Galaxy-)Smartphone richtig
Samsung hat begonnen, genaue Anweisungen zur Reinigung von Smartphones und anderen Produkten aus seiner Fertigung zu geben, mit denen die Nutzer die Geräte in Zeiten der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus sauber halten können. Gerade Kunststoff ist dabei ein Problem.
Nachdem Samsung in der letzten Woche in Südamerika konkrete Hinweise für die Reinigung von Galaxy-Smartphones zum Zweck der Eindämmung des Coronavirus veröffentlichte, hat der Konzern jetzt begonnen, auch auf seinen weltweiten Social-Media-Kanälen Tipps zu geben. Die Vorgaben des südkoreanischen Elektronikgiganten lassen sich in dieser Form auch für die Produkte diverser anderer Hersteller adaptieren.
Wie Samsung auf seinen auch in englischer Sprache verfügbaren Support-Seiten für Lateinamerika verlauten ließ, sollte man bei der Reinigung der (Galaxy-)Smartphones behutsam vorgehen. Grundsätzlich rät der Hersteller davon ab, Desinfektionsmittel, Bleiche oder andere Flüssigkeiten direkt auf das jeweilige Smartphone zu sprühen. Offenbar soll dadurch einem Eindringen in das Gehäuseinnere vorgebeugt werden.
Zur Desinfektion empfiehlt Samsung, das jeweilige Tuch mit alkoholbasiertem Deskinfektionsmittel (mehr als 70 Prozent Ethanol- oder Isopropyl-Gehalt) oder einer hypochloriden Säure (50-80 PPM) zu besprühen und dann das Smartphone auf Vorder- oder Rückseite abzuwischen. Dabei ist darauf zu achten, dass nicht zu viel Druck ausgeübt wird. Auch ein übertriebenes Rubbeln sollte vermieden werden, heißt es.
Samsungs Anweisungen zur Desinfektion von Smartphones und anderen Elektronikgeräten gelten nach Angaben des Herstellers nur für die aus Glas, Keramik oder Metall gefertigten Oberflächen des Gehäuses. Kunststoff-Gehäuse mit einer verschlossenen - also meinst glänzenden - Oberfläche dürften auf diese Weise mit einiger Vorsicht zwar auch zu reinigen sein, doch rät Samsung davon ausdrücklich ab. Sämtliche weichen Materialien wie etwa Gummi, Leder oder Plastik seien auf die oben beschriebene Art und Weise nicht zu reinigen.
Problematisch ist dabei wohl vor allem, dass die Säuren oder Alkohole in die jeweiligen Materialien eindringen oder mit deren Oberfläche reagieren könnten. Sie könnten dadurch zum Beispiel porös werden oder an Stabilität verlieren. Auch eine Beschädigung der Oberflächen ist dabei möglich. Wer also die Armbänder seiner Smartwatch oder seine Kopfhörer reinigen will, muss dafür andere Methoden anwenden.
Desinfektionsmittel nie direkt aufsprühen
Stattdessen soll man das Smartphone zunächst abschalten und vom Netzteil oder angeschlossenem Zubehör wie etwa Kopfhörern trennen. Dann soll ausschließlich ein weiches, fusselfreies Mikrofasertuch oder ein ähnliches Produkt - wie etwa ein Reinigungstuch für Kameralinsen - verwendet werden, um die Oberflächen des Smartphones damit abzuwischen.Zur Desinfektion empfiehlt Samsung, das jeweilige Tuch mit alkoholbasiertem Deskinfektionsmittel (mehr als 70 Prozent Ethanol- oder Isopropyl-Gehalt) oder einer hypochloriden Säure (50-80 PPM) zu besprühen und dann das Smartphone auf Vorder- oder Rückseite abzuwischen. Dabei ist darauf zu achten, dass nicht zu viel Druck ausgeübt wird. Auch ein übertriebenes Rubbeln sollte vermieden werden, heißt es.
Samsungs Anweisungen zur Desinfektion von Smartphones und anderen Elektronikgeräten gelten nach Angaben des Herstellers nur für die aus Glas, Keramik oder Metall gefertigten Oberflächen des Gehäuses. Kunststoff-Gehäuse mit einer verschlossenen - also meinst glänzenden - Oberfläche dürften auf diese Weise mit einiger Vorsicht zwar auch zu reinigen sein, doch rät Samsung davon ausdrücklich ab. Sämtliche weichen Materialien wie etwa Gummi, Leder oder Plastik seien auf die oben beschriebene Art und Weise nicht zu reinigen.
Problematisch ist dabei wohl vor allem, dass die Säuren oder Alkohole in die jeweiligen Materialien eindringen oder mit deren Oberfläche reagieren könnten. Sie könnten dadurch zum Beispiel porös werden oder an Stabilität verlieren. Auch eine Beschädigung der Oberflächen ist dabei möglich. Wer also die Armbänder seiner Smartwatch oder seine Kopfhörer reinigen will, muss dafür andere Methoden anwenden.
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