Nicht alles Neue ist praktisch:
Honda wechselt von Touch auf Knöpfe
Nicht alles, was technisch machbar ist, ist auch sinnvoll. Zu dieser Erkenntnis ist man nun beim Automobil-Hersteller Honda gekommen und fährt mit Bedienungs-Spielereien wieder zurück. Statt Touch-Sensoren kommen wieder Knöpfe ins Cockpit.
Die meisten Autohersteller lassen sich bei der Ausgestaltung des Fahrerbereichs immer stärker von Smartphones und Tablets inspirieren. Fast schon ins Extrem treibt es Audi beim neuen A3, in dem an allen möglichen Stellen berührungsempfindliche Sensoren darauf warten, dass der Fahrer seinen Finger in die Nähe bewegt. Die Ingenieure bei Honda haben sich hingegen entschlossen, einen anderen Weg zu verfolgen.
Beim neuen Modell des Honda Jazz findet man für verschiedene Funktionen wieder die ganz klassischen Knöpfe und Regler im Cockpit, berichtet das britische Magazin Autocar. Einen großen Touchscreen gibt es zwar auch, doch ist dieser für Entertainment und Navigation gedacht. Wichtige Funktionen, die der Fahrer auch oft während der Fahrt zu bedienen hat, wurden wieder mit manuellen Reglern umgesetzt, um die Ablenkung so gering wie möglich zu halten.
Honda Jazz auf britisch
Bei Audi sieht man hingegen keine Probleme. Melanie Limmer, die für die Elektronik beim A3 zuständig ist, erklärte, dass ohnehin immer mehr Menschen die Touch-Bedienung vom Smartphone kennen. Das neue System sei daher nicht weniger Nutzerfreundlich als die Vorgänger. Allerdings deutet sich ohnehin an, dass hier nur ein vorübergehender Widerspruch entsteht - bis Neuwagen dann in aller Breite mit Sprachsteuerungen ausgerüstet werden.
Beim neuen Modell des Honda Jazz findet man für verschiedene Funktionen wieder die ganz klassischen Knöpfe und Regler im Cockpit, berichtet das britische Magazin Autocar. Einen großen Touchscreen gibt es zwar auch, doch ist dieser für Entertainment und Navigation gedacht. Wichtige Funktionen, die der Fahrer auch oft während der Fahrt zu bedienen hat, wurden wieder mit manuellen Reglern umgesetzt, um die Ablenkung so gering wie möglich zu halten.
Honda Jazz auf britisch
Eine Frage des Geschmacks?
Damit reagiere man auch auf entsprechendes Feedback der Kunden, wonach die Touch-Steuerung nicht sonderlich intuitiv war, erklärte Entwicklungschef Takeki Tanaka. "Man musste zum Bildschirm gucken, um die Heizung herunterzuregeln, daher haben wir es nun so verändert, dass man auch etwas verändern kann, ohne hinzuschauen." Das sei wichtig, um den Fokus klar auf die Straße zu richten.Bei Audi sieht man hingegen keine Probleme. Melanie Limmer, die für die Elektronik beim A3 zuständig ist, erklärte, dass ohnehin immer mehr Menschen die Touch-Bedienung vom Smartphone kennen. Das neue System sei daher nicht weniger Nutzerfreundlich als die Vorgänger. Allerdings deutet sich ohnehin an, dass hier nur ein vorübergehender Widerspruch entsteht - bis Neuwagen dann in aller Breite mit Sprachsteuerungen ausgerüstet werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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