iPhone-Drosselung: Apple bietet 500 Millionen Dollar im Akku-Streit
Nach einem Vergleich über 25 Millionen Euro aufgrund gedrosselter iPhones in Frankreich, will sich Apple nun auch vor den US-Gerichten einigen. Bis zu 500 Millionen US-Dollar plant das Unternehmen ein, um betroffene Kunden mit jeweils 25 US-Dollar zu entschädigen.
Um die Lebensdauer von iPhone-Akkus zu verlängern, nimmt sich Apple seit dem im Januar 2017 veröffentlichten Update auf iOS 10.2.1 das Recht heraus, die Leistung älterer Smartphones zu drosseln. Zudem soll die Performance-Reduzierung helfen, ungewollte Systemabstürze zu verhinden. Verbraucherschützer weltweit sehen darin eine Methode, um Besitzer in die Jahre gekommener iPhones zum Kauf eines neuen Modells zu animieren, was Apple seit jeher dementiert. In den USA zogen aus diesem Grund mehrere Kunden vor Gericht, mit denen sich der Konzern nun einigen möchte.
Der von Apple angestrebte Vergleich muss jetzt noch von den US-Gerichten bestätigt werden. Bereits Anfang Februar wurde das Unternehmen aus dem US-amerikanischen Cupertino in Frankreich zur Kasse gebeten. Hier hat man aufgrund der iPhone-Drosselung einem Vergleich der französischen Wettbewerbsbehörde zugestimmt, die gegen eine Zahlung in Höhe von 25 Millionen Euro weitere Ermittlungen in diesem Fall einstellen wird. Über Entschädigungszahlungen an Besitzer des iPhone 8 oder iPhone X, die ebenfalls von der Leistungsreduzierung betroffen sind, wurde nicht berichtet.
Siehe auch:
Probleme mit der Leistungsdrosselung gehen zurück bis zum iPhone 6
Wie die Kollegen des Wall Street Journal berichten, schlug Apple im US-Gerichtsstreit eine Zahlung von mindestens 310 Millionen US-Dollar vor, erkennt jedoch die eigene Schuld offiziell nicht an und will die "Strafzahlung" auf maximal 500 Millionen US-Dollar deckeln. Die Rede ist von einer Barzahlung in Höhe von 25 US-Dollar pro Gerät betroffener Kunden. Dabei beschränkt sich Apple jedoch auf die Modelle iPhone 6 (Plus), iPhone 6s (Plus) und iPhone SE, die mit dem Betriebssystem iOS 10.2.1 und höher ausgestattet sind sowie auf die Smartphones iPhone 7 (Plus) ab iOS 11.2.Der von Apple angestrebte Vergleich muss jetzt noch von den US-Gerichten bestätigt werden. Bereits Anfang Februar wurde das Unternehmen aus dem US-amerikanischen Cupertino in Frankreich zur Kasse gebeten. Hier hat man aufgrund der iPhone-Drosselung einem Vergleich der französischen Wettbewerbsbehörde zugestimmt, die gegen eine Zahlung in Höhe von 25 Millionen Euro weitere Ermittlungen in diesem Fall einstellen wird. Über Entschädigungszahlungen an Besitzer des iPhone 8 oder iPhone X, die ebenfalls von der Leistungsreduzierung betroffen sind, wurde nicht berichtet.
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