iPhone-Drosselung: Apple bietet 500 Millionen Dollar im Akku-Streit

Nach einem Vergleich über 25 Millionen Euro aufgrund ge­dros­sel­ter iPhones in Frankreich, will sich Apple nun auch vor den US-Gerichten einigen. Bis zu 500 Millionen US-Dollar plant das Unternehmen ein, um betroffene Kunden mit jeweils 25 ... mehr... Apple, Smartphones, iOS, Logo, Kamera, iPhone 7 Plus, Rückseite, Apple iPhone 7 Bildquelle: Xavier Wendling Apple, Smartphones, iOS, Logo, Kamera, iPhone 7 Plus, Rückseite, Apple iPhone 7 Apple, Smartphones, iOS, Logo, Kamera, iPhone 7 Plus, Rückseite, Apple iPhone 7 Xavier Wendling

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Wenn man bedenkt, dass dadurch gezielt versucht wurde, den Kunden das Gefühl zu geben, dass es Zeit für ein neues Smartphone wird, um damit die Verkäufe anzukurbeln, sind 500 Mio ein Witz. Besonders weil man hier allen anderen Herstellern klar machen kann, dass das so nicht sein darf.
 
@PranKe01: das ist Blödsinn! Sinn der Funktion war und ist - es gibt sie nach wie vor - iPhones mit schlechtem Akku länger am Laufen zu halten. Schlecht war jedoch, dies nicht von vornherein zu kommunizieren.
Würde Deine Aussage stimmen, hätten Apple die Funktion 1) in alle Geräte eingebaut (auch iPads und Macs) und 2) würde es Sie bei neuen Geräten nicht geben. Die Funktion existiert aber in allen iPhones und ist unter Einstellungen -> Batterie -> Batteriezustand zu finden. Ist die sogenannte "Höchstleistungsfähigkeit" des Akkus nicht mehr gegeben, gibt es verschiedene Einstellmöglichkeiten.
Das Batteriemanagement bewirkt bei Akkus, die kaum noch Leistung haben, dass diese nicht unkontrolliert abstürzen - was vor dieser Funktion der Fall war. Das Batteriemanagemen kann im Übrigen abgeschaltet werden.

Noch mal: Der Fehler ist nicht die Funktion und die hat auch nix mit dem Wunsch nach mehr Verkäufen zu tun. Der Fehler war, dies nicht zu kommunizieren. Ähnlich wie bei Funktionen wie "WLAN-Unterstützung". Apple sollte eigentlich klar sein, dass so was immer einen großen Aufschrei bewirkt.

O-Ton Apple: "Diese Art des Batterieleistungsmanagements basiert auf der kombinierten Analyse von Gerätetemperatur, Batterieladestatus und Batterieimpedanz. Nur wenn diese Variablen es erfordern, regelt iOS die Maximalleistung einiger Systemkomponenten wie CPU und GPU dynamisch, um unerwartetes Ausschalten zu vermeiden. Als Ergebnis treten keine hohen, schnellen Leistungsspitzen mehr gleichzeitig auf, sondern die Auslastung des Geräts wird automatisch angepasst, und Systemprozesse werden gleichmäßig verteilt. In einigen Fällen wird der Benutzer bei der alltäglichen Geräteleistung keinen Unterschied feststellen. Inwieweit Veränderungen wahrnehmbar sind, hängt davon ab, wie viel Batterieleistungsmanagement für ein bestimmtes Gerät notwendig ist."

Im Übrigen greift das gleiche Batteriemanagement auch bei brandneuen Geräten, z.B. bei niedrigen Umgebungstemperaturen und niedrigem Batteriestand.

Ich hoffe, damit ist das Thema ein für allemal erläutert - fehlt ja leider im Artikel hier.
 
@SteffenB: Danke und genau so ist es. Jeder hatet wieder rum, für eine Funktion die ein Gerät mit schlechten Akku über den Tag bringen soll ohne dass es zu früh ausfällt. Wie du schon sagst, der einzige Fehler war es von Apple, dies nicht zu kommunizieren.
 
@Masx: Danke. Mich nervt das auch! Gerade bei Apple, die eine vergleichsweise lange Unterstützung für aktuelle OS-Versionen für ältere Geräte bieten und immer wieder Dinge zur Verbesserung der Batterielaufzeit integrieren.
Neuestes Beispiel ist ja das "Optimierte Laden der Batterie", mit dem Apple versucht, noch mehr Lebensdauer aus Akkus zu holen. Davon profitieren ja auch ältere Geräte. Warum sollten sie das tun, wenn sie sich gegen die Kunden älterer Geräte verschworen haben?!
 
@SteffenB: Warum wurden dann neue Geräte erst mit dem neuen Hauptversionsupdate aufgenommen? Und nicht bei Version x.0, sondern erst bei der ersten Unterversion?

Dieses erzeugt schon einen faden Beigeschmack. Wenn ich so eine Schutzfunktion einbaue, warum nicht sobald das Gerät verfügbar ist? Das man die Funktion erst mit x.0.1 aktiviert hat kann man sicher erklären. Nach Veröffentlichung werden Geräte gebenchmarkt und wenn die Drossel dann schon greifen würde, würde es die Nutzer deutlicher abschrecken.
 
@floerido: Gebenchmarked werden i.d.R. nur die aktuellen Modelle, um einen Vergleich zu den Vorjahresmodellen zu haben.

Die "Drossel" gab es von Anfang an für ALLE iPhones, auch für die aktuellen.

Warum die Funktion in einem Zwischenupdate eingeführt wurde darüber lässt sich nur spekulieren. Ich würde spekulieren, die Funktion, die ja in viele Prozesse eingreift und diese steuert und damit sicher recht aufwendig umzusetzen ist, war nicht rechtzeitig fertig. Auch mit iOS 13 werden ja Funktionen teils extrem viel später eingeführt wie die neuen HomeKit-Funktionen (HomeKit Secure Video, HomeKit-Router) oder die iCloud-Ordnerfreigabe, die sogar erst demnächst kommt.
 
@floerido: Ein neues iPhone mit neuem Akku wird ja nicht gedrosselt? Der Benchmark wird ja auch bei einem neuen Gerät durchgeführt, also wird es ja so oder so nicht gedrosselt, erst bei einer gewissen Akku Kapazität. Diese muss ein Gerät erst erreichen. Mein Iphone X ist jetzt 2,5 Jahre alt und habe noch die Höchstleistungsfähigkeit (89% Kapazität) und lade es jeden Tag. (Nutze es auch ziemlich viel)
 
@Masx: Die Drossel wurde aber noch nicht in der OS-Version bei erscheinen implementiert, sondern erst als Nachfolgegeräte erschienen waren.
 
@floerido: Ja weil sie halt wahrscheinlich noch nicht fertig war zu dem Zeitpunkt. Ist ja kein Problem wenn Funktionen später eingeführt werden oder?
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