Xiaomi sagt nein: Kamera unter dem Display ist derzeit nicht gut möglich
Beim chinesischen Smartphone-Hersteller Xiaomi hält man bisher sehr wenig von der Idee, die Frontkamera künftig wie den Fingerabdruckleser unter die Bildschirmoberfläche zu verlegen. Noch sei es schlichtweg nicht möglich, dabei eine gute Fotoqualität zu gewährleisten.
Wie der General Manager der Xiaomi-Marke Redmi jüngst über das chinesische Twitter-Gegenstück Weibo verlauten ließ, ist die Massenfertigung von Smartphones mit einer Kamera unter der Bildschirmoberfläche zum aktuellen Zeitpunkt für das Unternehmen noch kein Thema. Vor allem die hohe Schärfe der aktuell in den meisten Smartphones verbauten Bildschirme stellt nach Angaben von Weibing Lu eine Hürde dar.
Lu zufolge besteht zwischen der extremen Pixeldichte aktueller Smartphone-Bildschirme und dem Wunsch, die Kamera unter der Oberfläche des jeweiligen Panels verschwinden zu lassen, schlichtweg ein Widerspruch. Weil der Abstand zwischen den Display-Pixeln so gering sei, gelange im Grunde einfach nicht genügend Licht durch das Panel, um mit einer darunter gelegenen Frontkamera noch Fotos von ausreichender Qualität anzufertigen, so Lu weiter.
Aktuelle Geräte hätten im Schnitt eine Pixeldichte von rund 400 Pixel pro Zoll, weil die Auflösung meist mindestens auf Full-HD-Niveau liege. Oft lösen die Panel aber inzwischen auch höher auf, zum Beispiel kommen die Smartphones der Galaxy S20-Serie in Kürze mit satten 3220x1400 Pixeln auf den Markt und erreichen damit weit über 500 PPI. Im Grunde wären bei derartigen Geräten dunkle Fotos das Resultat einer Integration der Frontkamera unterhalb der Oberfläche des Bildschirms.
Senke man hingegen die Pixeldichte des Bildschirms im Bereich der unter dem Display verbauten Kamera ab, ergebe sich ein negativer Effekt für die Bildqualität in dieser Region. Das bedeutet, dass Farben nicht mehr so kräftig dargestellt werden und die dort angezeigten Inhalte unscharf erscheinen würden. Mit den aktuellen technischen Möglichkeiten sehe man bei Xiaomi und Redmi deshalb keine Möglichkeit, eine effektive Lösung zu finden, bei der in Sachen Display- und Fotoqualität gleichermaßen gute Ergebnisse erzielt werden, hieß es weiter.
Lu zufolge besteht zwischen der extremen Pixeldichte aktueller Smartphone-Bildschirme und dem Wunsch, die Kamera unter der Oberfläche des jeweiligen Panels verschwinden zu lassen, schlichtweg ein Widerspruch. Weil der Abstand zwischen den Display-Pixeln so gering sei, gelange im Grunde einfach nicht genügend Licht durch das Panel, um mit einer darunter gelegenen Frontkamera noch Fotos von ausreichender Qualität anzufertigen, so Lu weiter.
Aktuelle Geräte hätten im Schnitt eine Pixeldichte von rund 400 Pixel pro Zoll, weil die Auflösung meist mindestens auf Full-HD-Niveau liege. Oft lösen die Panel aber inzwischen auch höher auf, zum Beispiel kommen die Smartphones der Galaxy S20-Serie in Kürze mit satten 3220x1400 Pixeln auf den Markt und erreichen damit weit über 500 PPI. Im Grunde wären bei derartigen Geräten dunkle Fotos das Resultat einer Integration der Frontkamera unterhalb der Oberfläche des Bildschirms.
Senke man hingegen die Pixeldichte des Bildschirms im Bereich der unter dem Display verbauten Kamera ab, ergebe sich ein negativer Effekt für die Bildqualität in dieser Region. Das bedeutet, dass Farben nicht mehr so kräftig dargestellt werden und die dort angezeigten Inhalte unscharf erscheinen würden. Mit den aktuellen technischen Möglichkeiten sehe man bei Xiaomi und Redmi deshalb keine Möglichkeit, eine effektive Lösung zu finden, bei der in Sachen Display- und Fotoqualität gleichermaßen gute Ergebnisse erzielt werden, hieß es weiter.
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