Samsung nutzt Frontkamera-Fotos zur Regelung der Display-Helligkeit
Der koreanische Elektronikriese Samsung verzichtet bei vielen seiner günstigen Smartphones auf eine Funktion, die bei anderen Anbietern selbst in den billigsten Geräten Standard ist: Die Option zur automatischen Regelung der Display-Helligkeit. Nun soll die Selfie-Cam der Geräte dafür angezapft werden.
Infografik Samsung: Entwicklung neuer Smartphone-Displays
Wie SamMobile berichtet, liefert Samsung seit kurzem ein neues Update für das Samsung Galaxy J8 aus, das neben einigen anderen Neuerungen auch ein neues Feature mitbringt, welches die Regelung der Display-Helligkeit per Automatik ermöglicht - ohne dass in dem Telefon selbst die sonst dafür verwendeten Sensoren für das Umgebungslicht enthalten sind.
Sobald man versucht, die neue Option zu aktivieren, wird klar, wie Samsung die automatische Helligkeitsregelung trotz des Verzichts auf entspechende Sensoren umsetzt: Die Frontkamera des Smartphones nimmt ein Foto auf, anhand dessen Helligkeitswerten dann die Regelung der Bildschirmbeleuchtung erfolgt.
Samsung zufolge wird die Kamera bei der neuen Funktion immer dann kurz für ein Foto aktiviert, wenn das Telefon vom Anwender entsperrt wird. Das neue Feature soll die Fotos aber auch nutzen, um innerhalb einiger Tage zu "lernen", welche Helligkeitseinstellungen der Anwender in Verbindung mit welcher Umgebungshelligkeit verwendet, um später eine optimale Regelung zu gewährleisten.
Bisher wird die Neuerung nur beim Galaxy J8 eingesetzt, in näherer Zukunft dürften aber auch einige andere günstige Samsung-Smartphones das Feature erhalten. Künftig könnte auf gleichem Weg auch bei teureren Geräten die Regelung der Bildschirmhelligkeit erfolgen, denn aktuell geht der Trend zu einem Verzicht auf Ränder oder "Notches" auf der Front der Geräte. So soll das Galaxy S10 zum Beispiel in einigen Varianten nur ein "Loch" im Display für die Frontkamera haben.
Infografik Samsung: Entwicklung neuer Smartphone-Displays
Wie SamMobile berichtet, liefert Samsung seit kurzem ein neues Update für das Samsung Galaxy J8 aus, das neben einigen anderen Neuerungen auch ein neues Feature mitbringt, welches die Regelung der Display-Helligkeit per Automatik ermöglicht - ohne dass in dem Telefon selbst die sonst dafür verwendeten Sensoren für das Umgebungslicht enthalten sind.
Sobald man versucht, die neue Option zu aktivieren, wird klar, wie Samsung die automatische Helligkeitsregelung trotz des Verzichts auf entspechende Sensoren umsetzt: Die Frontkamera des Smartphones nimmt ein Foto auf, anhand dessen Helligkeitswerten dann die Regelung der Bildschirmbeleuchtung erfolgt.
Nur mit Zustimmung des Nutzers
Wie Samsung in einem entsprechenden Popup-Menü erklärt, wird diese Funktion nicht ohne Zustimmung des Besitzers des jeweiligen Geräts genutzt. Der Grund ist simpel: Die Fotos der Frontkamera könnten eventuell für die Privatsphäre des Nutzers relevant sein. Allerdings verspricht der Hersteller auch, dass die Fotos ausschließlich für die Regelung der Helligkeit verwendet und nicht ins Internet gelangen oder gespeichert werden.Samsung zufolge wird die Kamera bei der neuen Funktion immer dann kurz für ein Foto aktiviert, wenn das Telefon vom Anwender entsperrt wird. Das neue Feature soll die Fotos aber auch nutzen, um innerhalb einiger Tage zu "lernen", welche Helligkeitseinstellungen der Anwender in Verbindung mit welcher Umgebungshelligkeit verwendet, um später eine optimale Regelung zu gewährleisten.
Bisher wird die Neuerung nur beim Galaxy J8 eingesetzt, in näherer Zukunft dürften aber auch einige andere günstige Samsung-Smartphones das Feature erhalten. Künftig könnte auf gleichem Weg auch bei teureren Geräten die Regelung der Bildschirmhelligkeit erfolgen, denn aktuell geht der Trend zu einem Verzicht auf Ränder oder "Notches" auf der Front der Geräte. So soll das Galaxy S10 zum Beispiel in einigen Varianten nur ein "Loch" im Display für die Frontkamera haben.
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