Thunderbird wird jetzt in eigene kommerzielle Firma abgeschoben
Es schien fast so, als käme die Weiterentwicklung des E-Mail-Clients Thunderbird endlich in ruhigere Gewässer. Nun aber hat sich Mozilla entschlossen, die Software in eine neue Tochtergesellschaft auszulagern.
Das Entwickler-Team soll zukünftig unter dem Dach des Unternehmens MZLA Technologies Corporation tätig sein. Dadurch soll zukünftig besser gewährleistet werden, dass Thunderbird wirtschaftlich auf eigenen Beinen steht. Die neue Firma soll Einnahmen erwirtschaften und Entwickler für ihre Arbeit an Thunderbird entlohnen. Das ist eine Abkehr vom bisherigen Finanzierungskonzept, das im Wesentlichen auf Spenden der User beruht.
Woher genau die Einnahmen kommen sollen, wird bisher nicht näher ausgeführt. Wahrscheinlich ist es Sache des neuen Managaments, erst einmal eigene Ideen zu entwickeln. Festgelegt sei vorab allerdings, dass Thunderbird ein Open Source-Projekt und kostenlos nutzbar bleibe.
Dass Thunderbird auf eine solidere Basis gestellt werden muss, ist recht klar. Im Jahr 2012 stand das Projekt kurz vor dem endgültigen Aus. Damals sprang die Mozilla Foundation in die Bresche, es war aber klar, dass eine Lösung gefunden werden muss. Immer wieder gab es neue Ideen, aber eine endgültige und vor allem tragfähige Lösung wurde nie gefunden. Insofern bleibt im Sinne der großen Nutzerschaft zu hoffen, dass jetzt wirklich eine dauerhafte Bleibe für Thunderbird gefunden wurde.
Siehe auch: Thunderbird steht nun als App über den Microsoft Store bereit
Download Mozilla Thunderbird - Kostenloser E-Mail-Client
Woher genau die Einnahmen kommen sollen, wird bisher nicht näher ausgeführt. Wahrscheinlich ist es Sache des neuen Managaments, erst einmal eigene Ideen zu entwickeln. Festgelegt sei vorab allerdings, dass Thunderbird ein Open Source-Projekt und kostenlos nutzbar bleibe.
Woher soll das Geld kommen?
Der Firefox-Browser als Schwesterprojekt hat es da einfacher: Hier bezahlt Google dafür, die Standard-Suchmaschine des Browsers zu sein. Indem man dem Suchmaschinenkonzern viele zusätzliche Nutzer beschert, erreicht man bei Mozilla immerhin einen Umsatz von mehreren hundert Millionen Dollar. Eine solche Option fehlt bei dem E-Mail-Client allerdings, so dass man gespannt sein darf, auf welche Ideen die Leute bei MZLA zukünftig kommen werden.Dass Thunderbird auf eine solidere Basis gestellt werden muss, ist recht klar. Im Jahr 2012 stand das Projekt kurz vor dem endgültigen Aus. Damals sprang die Mozilla Foundation in die Bresche, es war aber klar, dass eine Lösung gefunden werden muss. Immer wieder gab es neue Ideen, aber eine endgültige und vor allem tragfähige Lösung wurde nie gefunden. Insofern bleibt im Sinne der großen Nutzerschaft zu hoffen, dass jetzt wirklich eine dauerhafte Bleibe für Thunderbird gefunden wurde.
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