AppleTV+: Servant soll ein Plagiat sein, Klage soll Produktion stoppen

Apple beweist mit seinen "Exklusiv"-Serien bei Apple TV+ bisher kein glückliches Händchen. Bei den Golden Globes ging Apple leer aus, und nun steht eine Klage an, da Servant-Macher M. Night Shyamalan beschuldigt wird, großzügig kopiert zu haben.
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Das geht aus einem Bericht von AppleInsider hervor. Demnach wurde gegen Apple und Filmemacher M. Night Shyamalan Klage eingereicht. Es dreht sich dabei um die Produktion von "Servant", bei der Shyamalan einen Großteil aus dem 2013 erschienenen Film "The Truth About Emanuel" (deutscher Titel "Linda's Child - Unterschätze nie, wozu eine Mutter fähig ist") direkt kopiert haben soll. Es ist dabei nicht das erste Mal, dass der Filmemacher sich Plagiatsvorwürfen stellen muss - bereits bei "The sixth Sense", der Film, der sein Durchbruch wurde, gab es entsprechende Vorwürfe, er habe sich bei der Umsetzung zu stark bei anderen bedient. Gleiches passierte einige Jahre später bei "The Village - Das Dorf", doch er musste sich bisher nicht vor Gericht verantworten. The Truth About Emanuel vs. ServantAusschnitte aus beiden Verfilmungen, die bei der Klage angefügt wurden Nun hat Francesca Gregorini M. Night Shyamalan und Apple vor einem Gericht in Kalifornien verklagt. Die Ähnlichkeiten zwischen Servant und "The Truth About Emanuel" sind dabei kaum zu leugnen. AppleInsider hat in seinem Bericht auch einige Szenen direkt miteinander verglichen, deren Bildsprache und Ausgestaltung sich frappierend ähneln. The Truth About Emanuel vs. ServantBeispiele wie diese gibt es viele

Zu viele "Gemeinsamkeiten"

Ähnlichkeiten in Ton, Handlung und Stil sind dabei durchweg zu finden, ebenso bei den eingesetzten Filmtechniken. In der Klage heißt es, "die Handlungsbeschreibung von 'Emanuel' könnte genauso gut auf 'Servant', der sechs Jahre später gedreht wurde, angewendet werden". Und das sei erst der Anfang der Gemeinsamkeiten. "Ähnlichkeiten umfassen nicht nur parallele Handlungspunkte, sondern auch auffallend ähnliche - und sehr eigenwillige - Charaktere, Szenen, Regieentscheidungen und Erzählweisen."

Für Apple sind diese Anschuldigungen natürlich ebenso eine echte Blamage wie ein finanzieller Schaden. Gregorini verlangt Schadensersatz sowie eine Unterlassungsverfügung gegen die weitere Produktion.


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