Samsung hat das schlechteste Jahr seit sehr langer Zeit hinter sich
Während Samsungs Marketing-Leute gerade versuchen, die Öffentlichkeit in Las Vegas für ihre neuesten Produkte zu begeistern, muss das Management in Seoul über einen ziemlich schlecht gelaufenen Jahresabschluss informieren.
Im vierten Quartal hat sich der Abwärtstrend beim operativen Gewinn weiter fortgesetzt. 5,44 Milliarden Euro Überschuss wurden umgerechnet von den Konzernteilen erwirtschaftet. Das wären weitere 34 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Und damit machen die Südkoreaner ein ziemlich mies gelaufenes Jahr eigentlich nur noch komplett.
Denn der operative Gewinn ist damit in fünf Jahresvierteln in Folge gesunken. Das ist in diesem Umfang schon seit der Weltwirtschaftskrise vor über zehn Jahren nicht mehr passiert. Über das gesamte Jahr 2019 generierten die Konzernteile zusammen einen operativen Überschuss in Höhe von 21,23 Milliarden Euro, das sind satte 53 Prozent weniger als noch im Jahr zuvor. Bei den genannten Werten handelt es sich allerdings noch um ungeprüfte Zahlen, die Samsung Electronics vorab mitteilt - wohl damit die Anleger zum eigentlichen Termin nicht zu geschockt sind.
Allerdings gibt es am Ende doch etwas Optimismus, dass es wieder besser wird. Dazu soll im neuen Jahr vor allem der schneller vorangehende Aufbau der neuen Mobilfunkgeneration beitragen. Darüber hinaus versucht Samsung auch, mehr Anteile am Markt für Chip-Auftragsproduktionen an Land zu ziehen und den Konkurrenten TSMC ein Stück weit auszustechen.
Siehe auch: Chip-Fertigung: Samsung umwirbt Apple, AMD & Co mit großen Rabatten
Denn der operative Gewinn ist damit in fünf Jahresvierteln in Folge gesunken. Das ist in diesem Umfang schon seit der Weltwirtschaftskrise vor über zehn Jahren nicht mehr passiert. Über das gesamte Jahr 2019 generierten die Konzernteile zusammen einen operativen Überschuss in Höhe von 21,23 Milliarden Euro, das sind satte 53 Prozent weniger als noch im Jahr zuvor. Bei den genannten Werten handelt es sich allerdings noch um ungeprüfte Zahlen, die Samsung Electronics vorab mitteilt - wohl damit die Anleger zum eigentlichen Termin nicht zu geschockt sind.
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Einen positiven Effekt kann man den schlechten Geschäftsdaten aber zumindest abgewinnen: Branchenbeobachter hatten mit noch schlimmeren Entwicklungen gerechnet, so dass Samsung die Prognosen zumindest noch ein wenig toppen konnte. Das kann letztlich aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass insbesondere die Hoffnung auf sich stabilisierende Preise auf dem Halbleitermarkt nicht erfüllt wurden.Allerdings gibt es am Ende doch etwas Optimismus, dass es wieder besser wird. Dazu soll im neuen Jahr vor allem der schneller vorangehende Aufbau der neuen Mobilfunkgeneration beitragen. Darüber hinaus versucht Samsung auch, mehr Anteile am Markt für Chip-Auftragsproduktionen an Land zu ziehen und den Konkurrenten TSMC ein Stück weit auszustechen.
Siehe auch: Chip-Fertigung: Samsung umwirbt Apple, AMD & Co mit großen Rabatten
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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