Mobilfunk: LTE ist nur in fünf deutschen Städten komplett verfügbar
Was schnelle Mobilfunk-Anbindungen angeht, hinkt nicht einfach nur der ländliche Raum hinterher. Die Netzbetreiber können bis jetzt auch nur in fünf deutschen Städten eine komplette, flächendeckende Versorgung mit LTE-Empfang gewährleisten.
Dortmund, Offenbach am Main, Erlangen, Frankenthal und Ludwigshafen sind die einzigen Städte, in denen man sich überall auf das 4G-Netz verlassen kann. Das zeigt eine Studie des Mess- und Beratungsunternehmens Umlaut, die der Tageszeitung Welt vorliegt. Und das gilt dann dort für alle drei Netzbetreiber. In allen anderen Städten und erst recht auf dem Land muss man davon ausgehen, nicht immer eine LTE-Verbindung zu bekommen.
Allerdings ist das Fazit aus der Datenlage nicht durchweg negativ: "Die deutschen Netze sind besser als ihr Ruf", kommentierte Hakan Ekmen, der bei Umlaut für den Telekommunikationsbereich zuständig ist. Es kommt letztlich relativ selten vor, dass man in einer Stadt ohne Breitband-Internet dasteht. Und auch die Landkreise sind in der Regel recht gut ausgebaut. Gebiete, in denen wirklich nur langsames EDGE verfügbar ist, gibt es auf die gesamte Fläche gesehen relativ selten - und teilweise kommt es hier dann auf den jeweiligen Netzbetreiber an.
Wer in den Regionen an der Spitze liegt
Das dürfte unter anderem erklären, warum beispielsweise in Berlin in Sachen Netzabdeckung die Telefonica die Nase vorn hat. Der drittgrößte Netzbetreiber bietet hier schon seit längerer Zeit auch Breitband-Verbindungen in der U-Bahn an, in der sehr viele Menschen die Fahrzeit mit dem Smartphone herumbringen. Kunden von Telekom und Vodafone mussten hier bis vor kurzem immer mal auf Stopps in den Bahnhöfen warten, um vom WLAN der Verkehrsbetriebe versorgt zu werden, da ihre Netzbetreiber in den Tunneln keine Technik vorhielten. Das ändert sich inzwischen aber zusehends.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Allerdings ist das Fazit aus der Datenlage nicht durchweg negativ: "Die deutschen Netze sind besser als ihr Ruf", kommentierte Hakan Ekmen, der bei Umlaut für den Telekommunikationsbereich zuständig ist. Es kommt letztlich relativ selten vor, dass man in einer Stadt ohne Breitband-Internet dasteht. Und auch die Landkreise sind in der Regel recht gut ausgebaut. Gebiete, in denen wirklich nur langsames EDGE verfügbar ist, gibt es auf die gesamte Fläche gesehen relativ selten - und teilweise kommt es hier dann auf den jeweiligen Netzbetreiber an.
Wer in den Regionen an der Spitze liegt
Telefonica in der Hauptstadt Spitze
Entsprechend sind die Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin im Vergleich der Bundesländer die Spitzenreiter bei der Netzabdeckung. Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Brandenburg liegen hingegen auf den drei letzten Plätzen. Die Daten beruhen dabei auf den realen Empfangs-Meldungen von Mobiltelefonen zahlreicher Nutzer, die sich eine entsprechende Mess-App installiert haben.Das dürfte unter anderem erklären, warum beispielsweise in Berlin in Sachen Netzabdeckung die Telefonica die Nase vorn hat. Der drittgrößte Netzbetreiber bietet hier schon seit längerer Zeit auch Breitband-Verbindungen in der U-Bahn an, in der sehr viele Menschen die Fahrzeit mit dem Smartphone herumbringen. Kunden von Telekom und Vodafone mussten hier bis vor kurzem immer mal auf Stopps in den Bahnhöfen warten, um vom WLAN der Verkehrsbetriebe versorgt zu werden, da ihre Netzbetreiber in den Tunneln keine Technik vorhielten. Das ändert sich inzwischen aber zusehends.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
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