Bericht: Deutsche Telekom wollte bei 5G voll auf Huawei setzen
Die Deutsche Telekom wollte ursprünglich voll auf den chinesischen Konzern Huawei als Zulieferer für fast ihr gesamtes 5G-Mobilfunknetz setzen. Entsprechende Gespräche waren weit vorangeschritten, doch dann stoppte man das Vorhaben, als die Politik in die Quere kam.
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, die sich auf Quellen stützt, welche mit den Vorgängen vertraut sind, hatte die Deutsche Telekom ursprünglich vor, in vollem Umfang auf Huawei als Hauptlieferanten für ihre 5G-Hardware zu setzen. Die beiden Konzerne führten dazu bereits lange und intensive Gespräche, doch mittlerweile wurden diese gestoppt, weil sich aufgrund der politischen Situation massive Unsicherheiten ergaben.
Die Telekom soll mit Huawei in Paris Gespräche geführt und dabei auch schon diverse Details für eine enge Zusammenarbeit beim Aufbau ihres 5G-Netzes festgelegt haben. Es fehlte allerdings noch die Unterschrift unter den Verträgen, doch im Grunde stand angeblich fest, das Huawei der Haupt-Zulieferer für das 5G-Netz der Telekom sein sollte.
Gleichzeitig hatte sich die Telekom bei den Gesprächen auch schon für den Fall abgesichert, dass man aufgrund politischen Drucks den Anteil der Huawei-Hardware im Netz des Unternehmens reduzieren müsste. Man hatte sich darauf geeinigt, dass in einem solchen Fall die zu zahlende Summe proportional sinken würde, heißt es.
Anfang Dezember informierte die Telekom dann aber ihren Partner, dass sämtliche Verhandlungen um die Verwendung von Huawei-Technik auf Eis gelegt werden mussten. Hintergrund ist die politische Unsicherheit, da die Bundesregierung noch immer nicht entschieden hat, wie sie zum Fall Huawei steht.
Die Bundesrepublik besitzt noch immer 32 Prozent der Anteile der Telekom. Erst vor wenigen Tagen hieß es aus Berlin, dass man erst im kommenden Jahr entscheiden will, ob Huawei als Zulieferer für deutsche Mobilfunknetze auf 5G-Basis in Frage kommt.
Die Telekom hat mittlerweile als Reaktion auf das Hickhack um Huawei sämtliche Verhandlungen um den Einkauf von 5G-Hardware auf Eis gelegt - was auch für Gespräche mit anderen Zulieferern wie Nokia und Ericsson gilt.
Die Telekom soll mit Huawei in Paris Gespräche geführt und dabei auch schon diverse Details für eine enge Zusammenarbeit beim Aufbau ihres 5G-Netzes festgelegt haben. Es fehlte allerdings noch die Unterschrift unter den Verträgen, doch im Grunde stand angeblich fest, das Huawei der Haupt-Zulieferer für das 5G-Netz der Telekom sein sollte.
Huawei sollte 70 Prozent der 5G-Hardware des Telekom-Netzes liefern
Bevor die Gespräche endeten, war angeblich festgelegt worden, dass Huawei rund 70 Prozent der für den Betrieb des 5G-Netzes der Telekom nötigen Technik liefern sollte. Dafür sollten gut 530 Millionen Euro an den chinesischen Konzern fließen.Gleichzeitig hatte sich die Telekom bei den Gesprächen auch schon für den Fall abgesichert, dass man aufgrund politischen Drucks den Anteil der Huawei-Hardware im Netz des Unternehmens reduzieren müsste. Man hatte sich darauf geeinigt, dass in einem solchen Fall die zu zahlende Summe proportional sinken würde, heißt es.
Anfang Dezember informierte die Telekom dann aber ihren Partner, dass sämtliche Verhandlungen um die Verwendung von Huawei-Technik auf Eis gelegt werden mussten. Hintergrund ist die politische Unsicherheit, da die Bundesregierung noch immer nicht entschieden hat, wie sie zum Fall Huawei steht.
Die Bundesrepublik besitzt noch immer 32 Prozent der Anteile der Telekom. Erst vor wenigen Tagen hieß es aus Berlin, dass man erst im kommenden Jahr entscheiden will, ob Huawei als Zulieferer für deutsche Mobilfunknetze auf 5G-Basis in Frage kommt.
Die Telekom hat mittlerweile als Reaktion auf das Hickhack um Huawei sämtliche Verhandlungen um den Einkauf von 5G-Hardware auf Eis gelegt - was auch für Gespräche mit anderen Zulieferern wie Nokia und Ericsson gilt.
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