Boeing Starliner für bemannte Raumflüge zum ersten Test gestartet
Kurz vor Weihnachten hat die Raumfahrt-Community noch ein besonderes Geschenk bekommen: Von der Cape Canaveral Air Force Station in Florida ist der neue Starliner von Boeing erfolgreich zum ersten Testflug gestartet.
Beim Starliner handelt es sich um die zweite Option neben dem Dragon von SpaceX, um endlich wieder bemannte Raumflüge von den USA aus unternehmen zu können. Der Bereich lag hier seit dem Ende des Space Shuttle-Programms brach. Seitdem kann die Internationale Raumstation ISS nur von den russischen Partnern angeflogen werden - zumindest, was den Transport von Besatzungen angeht. Das soll sich ab dem kommenden Jahr aber endlich wieder ändern.
Auf einem Atlas V-Launcher der United Launch Alliance hob heute dann die zunächst noch unbemannte CST-100 Starliner-Kapsel vom Boden ab und absolvierte eine mustergültige Startphase. Wenn auch während des weiteren Fluges keine Komplikationen auftreten, wird das Raumschiff dann am Samstag an die ISS andocken. Die weitere Planung sieht vor, dass Starliner über die Feiertage bis zum 27. Dezember an der ISS angekoppelt bleibt.
Die Erfolge von SpaceX und Boeing geben darüber hinaus auch jenen Recht, die vor vielen Jahren die umfassende Reform der US-Raumfahrt in Gang gesetzt hatten. Damals war es nicht unumstritten, dass die NASA den Bau von Raketen und Raumfahrzeugen in die Hände privatwirtschaftlicher Unternehmen legt. Diese konnten inzwischen aber belegen, dass sie im Wettbewerb in der Lage sind, preiswertere und sichere Flüge ins All zu bewerkstelligen.
Siehe auch: SpaceX: Dragon-Raumkapsel soll 2020 erstmals Menschen ins All fliegen
Auf einem Atlas V-Launcher der United Launch Alliance hob heute dann die zunächst noch unbemannte CST-100 Starliner-Kapsel vom Boden ab und absolvierte eine mustergültige Startphase. Wenn auch während des weiteren Fluges keine Komplikationen auftreten, wird das Raumschiff dann am Samstag an die ISS andocken. Die weitere Planung sieht vor, dass Starliner über die Feiertage bis zum 27. Dezember an der ISS angekoppelt bleibt.
Privatisierung erfolgreich
Danach folgt dann der letzte entscheidende Teil des Testfluges: Das Raumschiff muss intakt auf der Erde landen und so unter Beweis stellen, dass es Astronauten nicht nur zur ISS bringen, sondern sie auch gesund nach Hause schaffen kann. Wenn alles funktioniert, würde auch Boeing mit den konkreten Planungen für bemannte Flüge ab dem kommenden Jahr beginnen können. SpaceX hat hier einen gewissen Vorsprung, da man seit dem erfolgreichen Test im Frühjahr schon an den Vorbereitungen arbeitet.Die Erfolge von SpaceX und Boeing geben darüber hinaus auch jenen Recht, die vor vielen Jahren die umfassende Reform der US-Raumfahrt in Gang gesetzt hatten. Damals war es nicht unumstritten, dass die NASA den Bau von Raketen und Raumfahrzeugen in die Hände privatwirtschaftlicher Unternehmen legt. Diese konnten inzwischen aber belegen, dass sie im Wettbewerb in der Lage sind, preiswertere und sichere Flüge ins All zu bewerkstelligen.
Siehe auch: SpaceX: Dragon-Raumkapsel soll 2020 erstmals Menschen ins All fliegen
Thema:
Videos zum Thema
- Video von Blue Ghost: Erstmals wurde eine Mondlandung in HD gefilmt
- NASA-Video zeigt Blick auf den Starship-Start von der ISS
- Reise in ein schwarzes Loch: Die NASA zeigt, wie das aussehen würde
- To the Moon: Im Trailer zur Komödie wird die Mondlandung gefaked
- NASA-Video zeigt beeindruckende Vorschau auf die Projekte von 2024
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Bresser National Geographic
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- The Witcher: CD Projekt plant angeblich neues Multiplayer-Spiel
- Forscher bauen aus alten Handys erstaunlich leistungsstarke Server
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!








Alle Kommentare zu dieser News anzeigen