"False Flag"-Hetze:
Rechte geben sich als syrischer Flüchtling aus
Das Internet ist längst das zentrale Propaganda-Instrument für die Politik geworden und dabei wird immer hemmungsloser gelogen und gehetzt. Ein besonders perfides Beispiel haben nun die Fakten-Checker von Correctiv.org aufgedeckt.
Immer, wenn der angeblich in Berlin lebende Syrer "Dawuhd Nabil" twittert, bekommen "besorgte Bürger" und Rechte wie Rechtsextreme u. a. neue Beweise, wie unverschämt Flüchtlinge das System eigentlich ausnutzen.
So berichtet der angebliche Nutzer, dass man über Enteignungen sprechen müsse, da Wohnungsnot vor allem Flüchtlinge betreffe. In einem anderen Beitrag heißt es, dass er gerade auf Urlaub in Syrien war - was einem Flüchtling in der Form nicht gestattet ist, wie selbst das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge "Dawuhd Nabil" per Twitter mitteilte oder anders gesagt: darauf hineineinfiel.
Denn das Problem an "Dawuhd Nabil" ist, dass diese Person nicht echt ist, sondern von Rechten erschaffen wurde, um den eigenen Standpunkt verbreiten bzw. hetzen zu können. Correctiv.org hat nämlich herausgefunden, dass hinter dem Konto nicht eine Person, sondern eine angebliche Stiftung namens Zusammen gegen Intoleranz (ZGI) steht, dort soll "Dawuhd Nabil" auch arbeiten.
Correctiv.org führt als ein Beispiel folgenden Tweet an: "Die #AfD und andere Nazis wollen es nicht wahrhaben, dass wir Flüchtlinge inzwischen von hier sind und Deutschland zusammen nach unsere Wille demokratisch neu aufbauen werden. Ihr könnt uns abschieben, doch wir werden kommen immer wieder! #noAfD #Antifa".
Neu sind die Tweets von "Dawuhd Nabil" nicht, bereits im Sommer berichtete die Tagesschau von groben Unstimmigkeiten im Zusammenhang mit dem Twitter-Konto und den Verantwortlichen von ZGI. Einen echten Dawuhd Nabil konnte Correctiv.org auch Monate später nicht aufspüren und ist sich deshalb sicher: "Dawuhd Nabil" ist keine echte Person und dient nur dazu - (zeitweise) unter dem Deckmantel der Satire - Beiträge unter falscher Flagge zu veröffentlichen.
So berichtet der angebliche Nutzer, dass man über Enteignungen sprechen müsse, da Wohnungsnot vor allem Flüchtlinge betreffe. In einem anderen Beitrag heißt es, dass er gerade auf Urlaub in Syrien war - was einem Flüchtling in der Form nicht gestattet ist, wie selbst das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge "Dawuhd Nabil" per Twitter mitteilte oder anders gesagt: darauf hineineinfiel.
Denn das Problem an "Dawuhd Nabil" ist, dass diese Person nicht echt ist, sondern von Rechten erschaffen wurde, um den eigenen Standpunkt verbreiten bzw. hetzen zu können. Correctiv.org hat nämlich herausgefunden, dass hinter dem Konto nicht eine Person, sondern eine angebliche Stiftung namens Zusammen gegen Intoleranz (ZGI) steht, dort soll "Dawuhd Nabil" auch arbeiten.
Reaktionen sollen ausgelöst werden
Das ZGI, das weder Webseite noch Impressum besitzt, kokettiert in eigenen Tweets auch immer wieder mit Satire bzw. versteckt Hetze dahinter. Auf den ersten Blick wollen die Aktivisten Toleranz fördern und sich gegen Hass stellen, dabei geht es aber in erster Linie darum, rechte Reaktionen zu triggern.Correctiv.org führt als ein Beispiel folgenden Tweet an: "Die #AfD und andere Nazis wollen es nicht wahrhaben, dass wir Flüchtlinge inzwischen von hier sind und Deutschland zusammen nach unsere Wille demokratisch neu aufbauen werden. Ihr könnt uns abschieben, doch wir werden kommen immer wieder! #noAfD #Antifa".
Neu sind die Tweets von "Dawuhd Nabil" nicht, bereits im Sommer berichtete die Tagesschau von groben Unstimmigkeiten im Zusammenhang mit dem Twitter-Konto und den Verantwortlichen von ZGI. Einen echten Dawuhd Nabil konnte Correctiv.org auch Monate später nicht aufspüren und ist sich deshalb sicher: "Dawuhd Nabil" ist keine echte Person und dient nur dazu - (zeitweise) unter dem Deckmantel der Satire - Beiträge unter falscher Flagge zu veröffentlichen.
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