BlizzCon: Blizzard entschuldigt sich (endlich), Proteste gab es dennoch

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Blizzard hat am Wochenende seine Hausmesse veranstaltet und im Rahmen der BlizzCon Diablo 4, Overwatch 2 und World of Warcraft: Shadowlands vorgestellt. Auch Politik war ein Thema, denn Blizzard musste sich zur Causa Blitzchung äußern. Die BlizzCon 2019 war vor allem wegen der auch tatsächlich erfolgten Ankündigung von Daiblo 4 mit großer Spannung erwartet worden, doch auch wegen eines Themas, mit dem es der Entwickler aus dem kalifornischen Irvine selten bis nie zu tun hat: Weltpolitik. Das hat sich Blizzard auch selbst eingebrockt als man den Hearthstone-Profi Ng "Blitzchung" Wai Chung nach einer Sympathie-Bekundung für die Hongkonger Protestbewegung (zu) drakonisch bestraft hat.

Blizzard reduzierte die Strafe zwar etwas später, J. Allen Brack, Chef des Studios, dementierte in seinem ersten Statement jedoch, dass die Blitzchung-Sperre etwas mit dem Besänftigen Chinas zu tun habe. Das nahm ihm aber keiner ab und der zuvor per sozialen Medien ins Leben gerufene Boykott ging weiter.


"Es tut mir Leid"

Brack sah aber wohl ein, dass sein Statement nicht genug war und Bracks Ton war während der Eröffnung der BlizzCon reumütiger. Der Blizzard-Chef gab zu, dass man "zu schnell eine Entscheidung gefällt hat" und dann die Sache schlimmer gemacht habe, weil man zu langsam war, mit der Community darüber zu sprechen.

Man habe es verabsäumt, die zwei wichtigsten Punkte von Blizzard zu erfüllen, nämlich die eigenen selbstgesteckten Erwartungen und die Ziele, die man verfolgt. Letzteres ist der Wunsch, die Welt mit "epischer Unterhaltung" und der "Kraft von Videospielen" zusammenzubringen. Brack sagte dabei deutlich, dass es ihm leid tue und er auch die Verantwortung übernehme. Er versprach "Taten statt Worte", was genau Blizzard unternehmen wird, verriet Brack allerdings auch nicht.

Proteste

Ob sich die Kritiker davon besänftigen lassen, ist unklar. Denn auch während der BlizzCon 2019 hat es von dem Convention Center in Anaheim Demonstrationen gegen Blizzard und für die Hongkonger Demokratiebewegung. Auf der BlizzCon selbst gab es zwar vereinzelte Zwischenrufe, es blieb aber auf der Convention weitgehend ruhig.

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