Diablo 4: Der Ankündigungs-Cinematic-Trailer ist düster und blutig

Schluss mit lustig: Das ist das Motto von Diablo 4, das erwartungsgemäß auf der BlizzCon am vergangenen Wochenende vorgestellt worden ist. Denn das Action-Rollenspiels ist in seinem vierten Teil düster wie kaum zuvor, vorbei sind die Zeiten farbenfroher Optik und knallbunter Effekte.

Der großer Leak kurz vor der BlizzCon 2019 hat Recht behalten, glücklicherweise muss man sagen. Denn wie angekündigt ist der neueste Teil von Diablo ein blutiges und düsteres Spektakel. Das kann man auch bzw. besonders im "Cinematic Trailer" sehen, die aufwendigen Mini-Filme sind seit jeher eine der Spezialität von Blizzard.

Drei Mal Blut

Und auch der Enthüllungs-Trailer enttäuscht nicht und zeigt die neue oder besser gesagt alte Richtung des Spiels. Denn der gut neun Minuten lange Trailer ist düster, brutal und vor allem blutig. Zu sehen ist eine vierköpfige Abenteurergruppe, die vor Monstern flüchtet und sich Zugang zu einer wohl schon lange versperrten Gruft verschafft. Der Schlüssel ist im wahrsten Sinn des Wortes Blut.

Doch recht bald merken sie, dass ein Mitglied nicht das ist, was er vorzugeben scheint und das Ganze nur ein Trick von Rathma war, um eine alte "Bekannte" zu beschwören, nämlich Lilith, Tochter von Mephisto. Fans der Reihe werden sie sicherlich kennen, allerdings ist auch ihre Rückkehr eher eine Verneigung vor den älteren Fans. Denn in Diablo 3 spielte sie keine Rolle (bzw. allenfalls am Rande in Form ihrer Schriften), in Diablo 2 kommt sie als Zwischen-Boss vor.

Kenner der Diablo-Welt werden aber sicherlich auch wissen, dass Lilith eine ganz besondere Rolle innehat. Wie sich diese in Diablo 4 entwickelt, ist aber unklar, denn die Begriffe Gut und Böse haben im Blizzard-Spiel ohnehin eine eigene Auslegung, die Kräfte von Himmel und Hölle sind bekanntlich eher Fraktionen, die gegeneinander kämpfen und weniger klar definierte moralische Instanzen. Oder kurz: Es ist kompliziert.
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