Ausgerechnet Counter-Strike wurde Tummelplatz für echte Kriminelle
Binnen kurzer Zeit ist der Marktplatz für In-Game-Items in "Counter-Strike: Global Offensive" zu einem Tummelplatz für Kriminelle geworden. Diese missbrauchen die Plattform für Geldwäsche. Der Betreiber Valve hat den Handel daher nun komplett gestoppt.
In dem Spiel hat man die Möglichkeit, über Lootboxen neue Skins und Waffen zu bekommen. Allerdings bedarf es eines käuflich zu erwerbenden Schlüssels, um diese Truhen zu öffnen. Die Keys und Boxen konnten von den Nutzern aber auch untereinander gehandelt werden und man kam so eventuell auch an Inhalte, die man bisher schlicht nicht selbst über die Lootboxen bekommen hatte. Valve unterhielt auf seiner Steam-Plattform extra einen Marktplatz für diese Geschäfte.
Wie das Unternehmen nun mitteilte, wurde die Plattform lange Zeit auch für den ganz regulären Austausch zwischen den Spielern genutzt. In der letzten Zeit hatten allerdings Kriminelle den Marktplatz für sich entdeckt und fingen an, auf diesem in großem Stil Geldwäsche zu betreiben. Indem sie untereinander Keys zu hohen Preisen verkauften, wurde versucht, die wahre Herkunft des Geldes zu verschleiern.
Valve hat sich daher entschlossen, den Handel zwischen den Spielern nicht mehr zuzulassen. "Aktuell stehen nahezu alle Schlüssel-Käufe, bei denen es in einem Handel auf dem Marktplatz endet, mit Betrug in Verbindung", hieß es in einer Stellungnahme des Unternehmens. Schlüssel können daher ab sofort nur noch mit dem Account zum Einlösen von Lootboxen genutzt werden, mit dem sie auch gekauft wurden.
Das Unternehmen schneidet damit bewusst auch Nutzer, die ganz legitim mit den Möglichkeiten umgingen, vom Verkauf ihrer Keys ab - dem Kampf gegen Betrug wird eben eine höhere Priorität gegeben. Das strikte Vorgehen dürfte auch damit zu tun haben, dass man erst vor einiger Zeit mit einem anderen Missbrauch der Plattform zu tun hatte. Dabei köderten zwei Nutzer mit YouTube-Videos, in denen sie hohe Gewinne während des Spielens von Counter-Strike versprachen, andere User und zockten diese in einem Maße ab, der sogar die US-Behörden auf den Plan rief.
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Wie das Unternehmen nun mitteilte, wurde die Plattform lange Zeit auch für den ganz regulären Austausch zwischen den Spielern genutzt. In der letzten Zeit hatten allerdings Kriminelle den Marktplatz für sich entdeckt und fingen an, auf diesem in großem Stil Geldwäsche zu betreiben. Indem sie untereinander Keys zu hohen Preisen verkauften, wurde versucht, die wahre Herkunft des Geldes zu verschleiern.
Valve hat sich daher entschlossen, den Handel zwischen den Spielern nicht mehr zuzulassen. "Aktuell stehen nahezu alle Schlüssel-Käufe, bei denen es in einem Handel auf dem Marktplatz endet, mit Betrug in Verbindung", hieß es in einer Stellungnahme des Unternehmens. Schlüssel können daher ab sofort nur noch mit dem Account zum Einlösen von Lootboxen genutzt werden, mit dem sie auch gekauft wurden.
Das Unternehmen schneidet damit bewusst auch Nutzer, die ganz legitim mit den Möglichkeiten umgingen, vom Verkauf ihrer Keys ab - dem Kampf gegen Betrug wird eben eine höhere Priorität gegeben. Das strikte Vorgehen dürfte auch damit zu tun haben, dass man erst vor einiger Zeit mit einem anderen Missbrauch der Plattform zu tun hatte. Dabei köderten zwei Nutzer mit YouTube-Videos, in denen sie hohe Gewinne während des Spielens von Counter-Strike versprachen, andere User und zockten diese in einem Maße ab, der sogar die US-Behörden auf den Plan rief.
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