Amazon soll eigene Marken in der Suche nach vorn schieben
Der Handelskonzern Amazon soll die Suchergebnisse auf seiner Plattform dahingehend manipulieren, dass die eigenen und besonders profitable Produkte stärker in den Fokus gerückt werden. Seitens des Unternehmens dementiert man natürlich.
Im vergangenen Jahr habe man bei Amazon mit entsprechenden Anpassungen des Such-Algorithmus begonnen. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Personen, die an dem Projekt mitgearbeitet haben sollen. Das Ziel dessen bestehe darin, jene Produkte bevorzugt zu platzieren, die dem Konzern eine höhere Profitabilität versprechen.
Allerdings darf solch ein Vorgehen natürlich nicht zu offen geschehen, da das der marktbeherrschenden Handelsplattform Probleme mit den Wettbewerbsbehörden bringen könnte. Denn Amazon ist nicht nur Händler, sondern verkauft inzwischen mehr als 10.000 eigene Produkte unter verschiedenen Marken wie AmazonBasics, Presto sowie Lark & Ro. Und diese wird man natürlich am besten los, wenn sie jeweils mit auf der ersten Seite der Suchergebnisse angezeigt werden - denn wer weiter hinten gelistet wird, hat wesentlich schlechtere Karten.
Seitens des Unternehmens wird das allerdings bestritten. Die längerfristige Profitabilität gehöre zwar durchaus zu den Daten, die in den Analysen von Produkten berechnet werden. Doch ziehe man diesen Wert dann nicht heran, um die Suchplatzierung von bestimmten Waren zu optimieren, hieß es in einer Stellungnahme. Der Bericht des Journals wurde als "nicht den Tatsachen entsprechend" zurückgewiesen.
"Wir zeigen die Produkte, die die Kunden wollen - unabhängig davon, ob es unsere eigenen Marken oder Produkte unserer Partner sind", so Amazon. Wie jeder andere Händler bewerte man natürlich auch die Wirtschaftlichkeit der vertriebenen Waren, allerdings sei das nur ein Wert von vielen und nicht der wichtigste Aspekt, nach dem die Produktpräsentationen gestaltet würden.
Siehe auch: Kartellamt will untersuchen, ob Amazon seine Macht missbraucht
Allerdings darf solch ein Vorgehen natürlich nicht zu offen geschehen, da das der marktbeherrschenden Handelsplattform Probleme mit den Wettbewerbsbehörden bringen könnte. Denn Amazon ist nicht nur Händler, sondern verkauft inzwischen mehr als 10.000 eigene Produkte unter verschiedenen Marken wie AmazonBasics, Presto sowie Lark & Ro. Und diese wird man natürlich am besten los, wenn sie jeweils mit auf der ersten Seite der Suchergebnisse angezeigt werden - denn wer weiter hinten gelistet wird, hat wesentlich schlechtere Karten.
Management soll Druck machen
Die Entwicklung der Suchmaschine untersteht dem A9-Team. Und Mitarbeiter aus diesem Bereich sollen der Zeitung gegenüber erklärt haben, dass seitens des Managements immer wieder Druck aufgebaut wurde, um die hauseigenen Produkte besser platziert zu bekommen. Daher seien entsprechende Maßnahmen dann auch umgesetzt worden.Seitens des Unternehmens wird das allerdings bestritten. Die längerfristige Profitabilität gehöre zwar durchaus zu den Daten, die in den Analysen von Produkten berechnet werden. Doch ziehe man diesen Wert dann nicht heran, um die Suchplatzierung von bestimmten Waren zu optimieren, hieß es in einer Stellungnahme. Der Bericht des Journals wurde als "nicht den Tatsachen entsprechend" zurückgewiesen.
"Wir zeigen die Produkte, die die Kunden wollen - unabhängig davon, ob es unsere eigenen Marken oder Produkte unserer Partner sind", so Amazon. Wie jeder andere Händler bewerte man natürlich auch die Wirtschaftlichkeit der vertriebenen Waren, allerdings sei das nur ein Wert von vielen und nicht der wichtigste Aspekt, nach dem die Produktpräsentationen gestaltet würden.
Siehe auch: Kartellamt will untersuchen, ob Amazon seine Macht missbraucht
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