Western Digital: Mit Mikrowellentechnik bis 2020 zum 20-TB-Speicher
Western Digital gibt aktuell Ausblick auf die nahe Zukunft seiner Festplattentechnik: Mit den Modellen DC HC500 und DC HC600 will man bis 2020 Festplatten mit 20 Terabyte Kapazität anbieten können. Möglich macht die hohe Datendichte der Einsatz von Mikrowellentechnik.
Die Top-Enterprise-Modelle von WD für 2020
Sowohl das Modell DC HC600 als auch DC HC500 setzen auf neuen Magnetscheiben, die Besonderheit findet sich hier im Schreibkopf, der mit einem Mikrowellensender ausgerüstet wurde. Diese "Spin Torque Oscillator" genannte Erweiterung macht es möglich, für die einzelnen Magnetschichten auf der Unterseite der Platter eine Vormagnetisierung vorzunehmen. Der erreichte Effekt: Die Entwickler können den Schreibkopf kompakter gestalten, die Dichte der Datenspuren steigt und damit auch die Anzahl der Bits pro Umdrehung.
Im nächsten Schritt wird Western Digital noch in diesem Jahr ersten Geschäftskunden mit Vorserienmodellen versorgen, mit denen der Einsatz beispielsweise in Datenzentren erprobt werden kann. Kann die Serienproduktion wie geplant beginnen, will das Unternehmen die beiden Modelle ab dem Frühjahr 2020 anbieten können.
Western Digital steigert die Datendichte mithilfe von Mikrowellen deutlich
Wie kann man die Kapazität in Festplatten weiter erhöhen? Western Digital will diese Frage bis zum nächsten Jahr mit dem Einsatz von Mikrowellentechnik beantworten. Wie heise in seinem Bericht schreibt, hat das Unternehmen im Rahmen der IFA 2019 die beiden Modelle WDs Ultrastar DC HC500 und DC HC600 angekündigt. Die Enterprise-Modelle sollen im nächsten Jahr auf den Markt kommen und dann vor allem in Servern ihren Einsatz finden. Der Einsatz der sogenannten "Microwave Assisted Magnetic Recording" Technik, abgekürzt MAMR, macht es möglich, bis zu 20 Terabyte Speicherkapazität anbieten zu können.
Die Top-Enterprise-Modelle von WD für 2020
Sowohl das Modell DC HC600 als auch DC HC500 setzen auf neuen Magnetscheiben, die Besonderheit findet sich hier im Schreibkopf, der mit einem Mikrowellensender ausgerüstet wurde. Diese "Spin Torque Oscillator" genannte Erweiterung macht es möglich, für die einzelnen Magnetschichten auf der Unterseite der Platter eine Vormagnetisierung vorzunehmen. Der erreichte Effekt: Die Entwickler können den Schreibkopf kompakter gestalten, die Dichte der Datenspuren steigt und damit auch die Anzahl der Bits pro Umdrehung.
Verschiedener Aufbau
Beim Aufbau zeigen sich dann Unterschiede zwischen den beiden Schwestermodellen. Um eine Kapazität von 20 Terabyte zu erreichen, setzt Western Digital beim kommenden Enterprise-Topmodell auf Shingled Magnetic Recording (SMR), also überlappende Datenspuren. Beim kleineren Modell DC HC500 kommt mit Conventional Magnetic Recording (CMR) - wie der Name vermuten lässt - eine konventionelle Architektur zum Einsatz.Im nächsten Schritt wird Western Digital noch in diesem Jahr ersten Geschäftskunden mit Vorserienmodellen versorgen, mit denen der Einsatz beispielsweise in Datenzentren erprobt werden kann. Kann die Serienproduktion wie geplant beginnen, will das Unternehmen die beiden Modelle ab dem Frühjahr 2020 anbieten können.
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