Samsung baut erste 3D-NAND-SSDs mit über hundert Speicherschichten
Bei Samsung hat man jetzt mit der Herstellung von SSDs begonnen, die auf der sechsten Generation der gestapelten NAND-Flash-Chips basieren. In den neuen Bausteinen sind nun erstmals über hundert Flash-Layer aufeinandergeschichtet. Das bringt Vorteile bei Geschwindigkeit und Energieeffizienz, hieß es.
Zuvor arbeitete Samsung mit Stapeln aus 90 NAND-Schichten. Jetzt sind es also konkret 136 Stück. Die nun erfolgte Steigerung lässt die Performance den Angaben des Herstellers zufolge um 10 Prozent steigen, während der Energiebedarf um 15 Prozent reduziert wird. Die höhere Geschwindigkeit bei den Datenzugriffen ist dadurch bedingt, dass hier nicht einfach nur Strukturen, die sonst nebeneinander auf einem Chip liegen würden, nach oben geschichtet werden - diese werden auch untereinander verbunden, so dass die Strukturen im Raum miteinander vernetzt sind.
Beim Schreiben von Daten soll die Reaktionszeit so bei 450 Mikrosekunden liegen, beim Lesezugriff sogar nur bei 45 Mikrosekunden. Diese schnellen Chip verbaut Samsung jetzt erst einmal in einem einzigen SSD-Modell, das mit einer Kapazität von 256 Gigabyte ausgestattet ist. Dieses richtet sich in erster Linie an Kunden, die im Business-Bereich entsprechend hohe Ansprüche an die Speicherperformance haben.
Samsung hatte im Jahr 2013 die ersten Flash-Chips mit gestapelten Silizium-Lagen präsentiert. Damals stieg man mit 24 Layern in die Entwicklung ein. Seitdem hat das Unternehmen die Zahl der Schichten jährlich weiter ausgebaut. Man darf gespannt sein, wie viel hier noch geht.
Beim Schreiben von Daten soll die Reaktionszeit so bei 450 Mikrosekunden liegen, beim Lesezugriff sogar nur bei 45 Mikrosekunden. Diese schnellen Chip verbaut Samsung jetzt erst einmal in einem einzigen SSD-Modell, das mit einer Kapazität von 256 Gigabyte ausgestattet ist. Dieses richtet sich in erster Linie an Kunden, die im Business-Bereich entsprechend hohe Ansprüche an die Speicherperformance haben.
Bald in mehr Produkten
Noch in diesem Jahr soll es aber eine Reihe weiterer Produkte mit den neuen Chips geben. Geplant sind dabei nicht nur normale SSDs mit mehr Speicherplatz, sondern auch spezielle Bauformate für den Einsatz in Mobile-Geräten und im Automotive-Segment, das von diversen eingebetteten Systemen lebt.Samsung hatte im Jahr 2013 die ersten Flash-Chips mit gestapelten Silizium-Lagen präsentiert. Damals stieg man mit 24 Layern in die Entwicklung ein. Seitdem hat das Unternehmen die Zahl der Schichten jährlich weiter ausgebaut. Man darf gespannt sein, wie viel hier noch geht.
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