Windows XP ist immer noch in einem Drittel der Unternehmen aktiv
Während das Ende des offiziellen Supports für Windows 7 vor der Tür steht, ist der erfolgreiche Vorgänger Windows XP noch immer in viel zu großem Maßstab weiter im Einsatz. Zwar ist der Anteil an der gesamten Installationsbasis inzwischen recht gering, doch ist das eben nicht der einzige entscheidende Fakt.
Laut einer Erhebung von SpiceWorks setzen beispielsweise US-Unternehmen zwar nicht mehr in größerem Umfang auf das veraltete Betriebssystem, doch gaben immerhin 32 Prozent von ihnen an, dass noch immer mindestens ein Gerät mit der Plattform in ihrem Netzwerk hängt. Und das ist ein gravierendes Problem. Denn die Sicherheit einer Infrastruktur ist letztlich eben nur so stark, wie ihr schwächstes Glied. Da kann man diverse moderne und gut gepflegte Rechner im Einsatz haben - wenn dann eben nur einer dabei ist, der seit dem Support-Ende 2014 keine Sicherheits-Patches mehr erhalten hat, steht das Netzwerk an genau dieser Stelle offen wie ein Scheunentor.
Inzwischen droht eine durchaus vergleichbare Situation auch bei Windows 7. Der Support für dieses Betriebssystem läuft am 14. Januar des kommenden Jahres aus - also in weniger als sechs Monaten. Laut der Umfrage von SpiceWorks sind Windows 7-Systeme immerhin noch in 79 Prozent der US-Unternehmen im Einsatz, immerhin zwei Drittel gaben allerdings an, bis zum Stichtag komplett auf modernere Plattformen wechseln zu wollen.
Das ist aber - wie das Beispiel Windows XP zeigt - keine Garantie, dass tatsächlich alle Systeme im Firmennetz migriert werden. Es ist durchaus davon auszugehen, dass in vielen Unternehmen auch weiterhin einzelne Rechner an das Netzwerk angeschlossen sind, die aufgrund einer bestimmten Anwendung weiter auf der alten Plattform laufen.
Siehe auch: Windows XP in Gefahr: Patch beugt Wurm-Epidemie à la WannaCry vor
Inzwischen droht eine durchaus vergleichbare Situation auch bei Windows 7. Der Support für dieses Betriebssystem läuft am 14. Januar des kommenden Jahres aus - also in weniger als sechs Monaten. Laut der Umfrage von SpiceWorks sind Windows 7-Systeme immerhin noch in 79 Prozent der US-Unternehmen im Einsatz, immerhin zwei Drittel gaben allerdings an, bis zum Stichtag komplett auf modernere Plattformen wechseln zu wollen.
Umbruch bei Windows 7 steht bevor
Ein Viertel der Befragten erklärte immerhin, dass man binnen eines Quartals nach dem Support-Ende auf neuere Systeme umsteigen wolle. Damit verbleiben aber immer noch viele Firmen, die auch danach noch längere Zeit mit Windows 7 arbeiten werden - und dann hoffentlich das Geld für die Buchung des erweiterten Supports ausgeben, um weiterhin mit Patches versorgt zu werden.Das ist aber - wie das Beispiel Windows XP zeigt - keine Garantie, dass tatsächlich alle Systeme im Firmennetz migriert werden. Es ist durchaus davon auszugehen, dass in vielen Unternehmen auch weiterhin einzelne Rechner an das Netzwerk angeschlossen sind, die aufgrund einer bestimmten Anwendung weiter auf der alten Plattform laufen.
Siehe auch: Windows XP in Gefahr: Patch beugt Wurm-Epidemie à la WannaCry vor
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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